Mittwoch, Mai 29, 2013

Hartz IV Empfänger haben niedrigen CO2 Ausstoß


Wie lange ist es eigentlich her, dass ein sparsames Auto uncool war und nicht einmal die angesehene westdeutsche Hausfrau eine „überdachte Zündkerze“ zum Einkauf nutzen durfte. In den 80er /90er Jahren war Energie sparen noch nicht angesagt. Anfangs war es auch nur etwas für „Ökos“ und ist inzwischen in der breiten Bevölkerung angekommen. Der Energieverbrauch hat sich in unser Gewissen eingegraben. Werbewirksam werden Geräte nach Energieklassen eingeteilt und Energie gespart was das Zeug hält. Nur sinkt der Energieverbrauch nicht, sondern er steigt und steigt. Fast alle werben heute mit Energieverbrauch, CO2 Ausstoß oder, kurz gesagt, mit dem guten Gewissen. Ganz egal was sie machen, sie können immer etwas für ihr gutes Gewissen tun. Sie können Eier von glücklichen Hühnern kaufen, Kaffee aus fairem Handel, sie können sich betrinken und gleichzeitig krebskranken Kindern helfen oder 1 Quadratmeter Regenwald retten, sie können die Banane CO2 neutral kaufen oder mit 10 Pfennig mehr ein Herz für den Erzeuger haben. Ganz egal was sie brauchen oder benutzen, V12 Motor oder Zwieback, es gibt alles auch fürs gute Gewissen. Natürlich gibt es auch das Gegenteil, das schlechte Gewissen. Dieses wird genauso gepflegt, wie das Gute. Deshalb wissen wir, was bei der Herstellung eines Kilos Fleisch, oder einer Hose, an Wasser verbraucht wird, oder aller wie viel Sekunden ein Mensch verhungert oder sich ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wenn in den Medien von Wasserverbrauch gesprochen wird, könnte man meinen, das Wasser bleibt verschwunden. Das Wasser verschwindet aber weder in der Kuh noch in der Hose, es kommt immer wieder zurück. Nur ist es dann eben kein „Wasser“ mehr, sondern ein Gemisch von Antibiotika, Schädlingsbekämpfungsmitteln und wer weiß was sonst noch für ein Dreck. Wasser sparen als Lösung macht da keinen Sinn und ist auch nicht gewollt. Wir sollen nur höhere Preise für privatisiertes Wasser akzeptieren, weil es ja knapp ist. Mit Hilfe des schlechten Gewissens lassen sich höhere Preise durchsetzen und sogar die Qualität kann dabei noch abnehmen. Für Verhütungsmittel braucht man bald kein Rezept mehr, man trinkt einfach jeden Tag einen halben Liter Wasser und wenn man krank wird, sind im Hähnchen genügend Antibiotika. Das gute und das schlechte Gewissen dient dazu, uns zu richtigen Verbrauchern zu machen. Wir konsumieren für unser gutes Gewissen mehr und tauschen den alten elektrischen Dosenöffner gegen ein Solarmodell. Dann wird noch schnell das schlechte Gewissen ins Spiel gebracht und wir bezahlen freiwillig mehr, bei sinkender Qualität, weil bei der Herstellung des Produktes Brand- und Arbeitsschutz eingehalten werden und die Arbeiter so viel verdienen, dass sie nicht aus Verzweiflung vom Fabrikdach springen. Fast alles, was uns erzählt wird, ist einfach nur Scheiße. Gestern waren wir noch an minderwertigen Lebensmitteln schuld, weil wir nicht bereit sind, mehr zu bezahlen. Heute bereichern sich Zwischenhändler durch illegale Preisabsprachen und verkaufen Lebensmittel stark überteuert. Da kann ich nur sagen: lieber Pferd in der Lasagne, als Esel an der Regierung. Wir haben ja dieses Jahr wieder einmal die Wahl. Wie in den Jahren davor, werden wir genauso wählen, wie wir unsere Einkaufsentscheidungen treffen: ohne Verstand. Wenn es ihnen schon nicht mehr auf Qualität ankommt, bedenken sie, dass dicke Menschen mehr Energie und Wasser verbrauchen und außerdem einen höheren CO2 und Methanausstoß haben. So etwas wollen sie doch nicht wählen?

Montag, Mai 27, 2013

Der „böse Gauck“ und das Netz | Sprachlog

http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2012-02-21/der-boese-gauck-und-das-netz

Warum es Steueroasen gibt


Die Offshore- Leaks Enthüllungen sind noch nicht so lange her. Nach ein paar Tagen großer Aufregung kehrte wieder Ruhe ein und wir beschäftigten uns lieber nur noch mit dem Fall Hoeneß. Nachdem sich die Medien anfangs standhaft gegen die Herausgabe der Offshore- Leaks Dateien an die Behörden geweigert hatten, wurden diese später den Behörden zugespielt. In der Politik wird uns jetzt vorgespielt, dass man nun gemeinsam handeln, Steueroasen austrocknen und die Steuerhinterzieher bestrafen will. Glauben kann das aber nur, wer das System nicht verstanden hat. Ich habe hier schon oft das Youtube Video Fabian der Goldschmied empfohlen. Erst wenn man das Geldsystem begriffen hat, kann man sich Gedanken über die Hochfinanz machen. Wer sich freut, dass es jetzt Steuerhinterziehern an den Kragen gehen soll, hat sich keine Gedanken über die Steuerhinterziehung gemacht. Die Steuerparadiese sind kein heimlicher Sparstrumpf reicher Leute, sondern Gewinn versprechende Anlagemöglichkeiten die Geld nicht verstecken, sondern für die Finanzindustrie offenlegen. Es geht hier nicht darum zu verhindern, Steuern zu zahlen, sondern darum, Zinsen einzunehmen, damit das Geld mehr wird. Wenn sich so etwas am Markt etablieren kann, besteht Interesse der Märkte daran. Steueroasen gibt es nicht, weil es im Interesse der Steuersparer ist. Das Interesse am Steuern sparen gibt es wahrscheinlich solange wie es Geld – Steuern gibt. Wie lange ist es her, da war Schwarzgeld noch Bargeld, was bei Selbstständigen in Tresoren lag. Diese Methode Steuern zu sparen war nicht nur sehr einfach, sie war außerdem noch viel sicherer als die heutigen. Eines war diese Methode des Steuersparens aber ganz und gar nicht, im Interesse von Banken und Kapitalbesitzern. Wenn sie unser Geldsystem verstehen, macht es jetzt ganz laut klick bei ihnen. Steueroasen gibt es nicht, weil die Steuersünder ein Interesse daran haben, sondern die Banken. Auf dem Weg zum bargeldlosen Zahlungsverkehr, was die einzige Möglichkeit ist, unser Geldsystem noch eine Weile in der gewünschten Weise am Laufen zu halten, ist Schwarzgeld im Tresor mehr als störend. Wenn das System durch Bargeldrückhaltung ins Wanken gerät, werden Gewinnversprechen abgegeben. Als kleine Leute ihr Geld nicht zur Bank brachten oder abhoben gab es das letzte mal 4,5- 5 % aufs Festgeld. Für das große Geld verspracht man in Steueroasen weit mehr. Wenn ein Junge von einem anderen das Fahrrad haben will und verspricht ihm dafür in einem Jahr drei, was würde der wohl sagen? Du hast gar keine drei Fahrräder. Kinder besitzen noch etwas, das den Erwachsenen verloren gegangen ist. Wir wählen seit Ewigkeiten Menschen, die uns erzählen, was sie uns alles geben wollen, statt denen zu vertrauen, die sagen, was sie uns wegnehmen müssen. Es ist gewollt, dass Fußballer Millionen verdienen. Es gibt nicht ohne Grund das gleiche Waschmittel in 10 verschiedenen Verpackungen. All das geschieht, weil Gier Hirn frisst. So kauft jede Generation aufs neue Scheiße als Bonbon, man muss nur behaupten, es wäre ein Sonderangebot. Der Kapitalismus verspricht Reichtum für alle. Was aber ist Reichtum? So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich ist das Empfinden für Reichtum und Wohlstand. Das wird uns aber nach und nach aberzogen. Der Glaube von Zins und Wachstum wird zur Weltreligion. Dafür brauchen wir die Hoffnung, prominent und reich zu werden. Die Hoffnung, dazu zu gehören, liefert uns den „Märkten“ aus. Auch die Steuerparadiese sind nichts anderes als eine Auslieferung. Viele sind mit ihrer Situation unzufrieden. Einige wollen etwas ändern, geben aber früher oder später auf. Das Aufbegehren mit Demonstrationen kostet Kraft, Freizeit und auch Geld, was niemand lange durchhält. Deshalb ist Warren Buffett auch der Meinung, dass die Reichen den Klassenkampf gewinnen. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, sich aufzulehnen, die unkompliziert ist, ihnen keine großen Umstände macht und kein Geld kostet. Bezahlen sie einfach alles was geht mit Bargeld. Wenn viele mitmachen, wird es nicht lange dauern und sie bekommen bei Kartenzahlung Prozente und mehr Paypalpunkte. Es gibt keine Geschenke im Kapitalismus, nicht in Steueroasen und nicht bei Sonderangeboten. Es gibt inzwischen viele, die über den Fehler im kapitalistischen System nachdenken. Das System hat aber keinen Fehler, es funktioniert genau wie es soll. Das, was wir für Fehler halten, ist Kalkül. Die Hoffnung, dass Steueroasen abgeschafft werden, ist albern. Abgeschafft wird, was nicht mehr gebraucht wird. Wenn es keine Steueroasen mehr gibt, ist es auch vorbei mit den A, B, C, D, E- Prommis. Dann ist alles aufgeteilt und wir brauchen die Hoffnung des Aufstiegs nicht mehr. Dann gibt es nur noch die Karriere als Blockwart. Mann kann die Ungerechtigkeit im kapitalistischen System aber durchaus beseitigen. Der Schritt ist aber größer als der zum Sozialismus. Der Sozialismus ist nicht wirklich eine neue Gesellschaftsform, sondern ein gezügelter Kapitalismus. Für eine neue Gesellschaftsform bedarf es eines neuen Menschen. Der Sozialismus ist deshalb nur eine Übergangsform zu einer neuen Gesellschaftsform, denn auch im Sozialismus richtet sich Eigeninteresse gegen Allgemeininteresse. Erst wenn es kein Geld mehr gibt, wird das Einzelindividuum nicht gegen das Allgemeinwohl handeln. Im Moment werden zirka 20 Prozent der Bevölkerung gebraucht, um alle nötigen Konsumgüter herzustellen. Die restlichen 80 Prozent werden marktwirtschaftlich nicht benötigt. Nicht die neue Gesellschaftsform ist Utopie, sondern dass es in der alten besser werden kann. Der Druck auf die Bevölkerung (Löhne) wird nicht aufrecht gehalten, weil 80 Prozent nicht in der Produktion gebraucht werden, sondern weil wir uns mit „Eigeninteresse“ selbst schaden. Reich werden ist aber kein Eigeninteresse, sondern Fremdinteresse. Im Fall Hoeneß ist es auch einfach zu begreifen. Das Fußballergehirn kommt nicht von alleine auf verschlungene Anlagemöglichkeiten. Das waren Anlageberater. Wer glaubt, dass es fremde Menschen gibt, die uns helfen reich zu werden, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Anlageberater sind weder besonders schlaue noch gute Menschen. Sie sind Strohmänner, die gierig genug sind, sich selbst zu schaden. Es werden sicher bald ein Paar Steuerhinterzieher belangt, als nächstes ein Paar Anlageberater. Völlig unbescholten bleiben nur die, in deren Interesse gehandelt wird.










Sonntag, Mai 26, 2013

Fließendes Geld in der Geschichte - YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=wr-NaT4t5e8


Liste von Kriegen – Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen


300 Jahre Frieden, 100 kirchliche Feiertage im Jahr, höchstens 20 Stunden Arbeit pro Woche. Besonders der Hundertjährige Krieg war sehr friedlich . Die Bevölkerungszahlen erholten sich schon Anfang des 16. Jahrhunderts von den Hungersnöten und Seuchen der Blütezeit. War das eine schöne Zeit.


DE - Comparison study EP-US Congress (WWW).pdf


aufbau einer kontinentumfassenden
demokratie
US Kongress
Europäisches Parlament
Aufgaben und Kosten



http://www.europarl.europa.eu/the-secretary-general/resource/static/files//2013/DE%20-%20Comparison%20study%20EP-US%20Congress%20%28WWW%29.pdf

Donnerstag, Mai 09, 2013

Wie werden wir in Zukunft leben ?


Das deutsche Bild der Zukunft ist das der schwäbischen Hausfrau. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Wir sparen und sparen, um es später besser zu haben. Unser Erspartes liegt aber nicht sicher auf der Bank und wartet darauf, uns einen beschaulichen Lebensabend zu ermöglichen, sondern es wird nicht selten hochspekulativ in der ganzen Welt angelegt und ist deshalb alles andere als sicher. Wenn es um Anlageberatung geht, macht man daraus auch kein Geheimnis, sondern rät ihnen offen, wegen des Ausfallrisikos, zu einer breiten Streuung des Vermögens in Gold, Immobilien, Aktien, Derivate usw. Der kleine Sparer, der das Geld für die Spekulanten liefert, ist nicht breit aufgestellt und trägt das Ausfallrisiko, wenn das Währungssystem wieder einmal zusammenbricht. Die Spareinlagen fürs Alter sind also nicht das, was man sicher nennen kann, auch wenn es unsere Kanzlerin beteuert. In armen Ländern ist die Absicherung fürs Alter die familiäre Versorgung. Selbst diese Versorgung kann ausfallen, durch hohe Kinder-Sterblichkeitsraten und, nicht zu vergessen, Krieg. Eine gesicherte Altersvorsorge erreicht man weder mit mehr Geld, noch mit mehr Kindern. Am begreiflichsten ist es bei den Kindern. Wenn man in Afrika jedes Jahr 25 % mehr Kinder bekommen würde, um den ehrgeizigen Zielen der deutschen Bank nicht nachzustehen, wie viel Prozent mehr werden dann verhungern? Mit mehr Geld wird unser Leben nicht besser, sondern wir bezahlen nur immer mehr und auch für Sachen, die früher umsonst waren. Grund und Boden wird privatisiert, Bodenschätze werden privatisiert, Wasser wird privatisiert, Saatgut wird privatisiert und selbst die Luft wird schon mit CO2 Abgaben privatisiert. Wenn sie ihr Leben lang fürs Alter sparen, wissen sie nicht, ob es für einen Mercedes reicht, oder nur für 15 Jahre Wasser und Brot, oder für 10 Jahre Wasser und Brot mit atmen. Der Unterschied zwischen Bettler und Millionär ist gewaltig und trotzdem nichts außer einer Finanzkrise. Es gibt in dieser Gesellschaft keine Absicherung und deshalb leben auch alle in Angst, egal ob Bettler oder Millionär. Geld schafft keine Sicherheit, sondern Verrat. Jesus soll für 30 Silbertaler von Judas verraten worden sein, was dieser zwar anschließend bereute, aber die Tat nicht ungeschehen macht.Was auch immer an der Geschichte wahr sein soll. Jesus konnte die Welt nicht ändern. Auch christliche Menschen klammern sich an Besitz. Wir benehmen uns wie Steinzeitmenschen, die ein Mammut fürs Alter zurücklegen wollen. Leider verrottet das Tier und nun denken wir, dass die Lösung des Problems die Kühltruhe wäre. Nach 10 Jahren Kühltruhe hat das Mammut aber keinen Nährwert mehr und sie verhungern trotz Essen. Wir können nicht fürs Alter sparen Lebensmittel verrotten und Geld eignen sich die Verwalter an. Eine sichere Altersvorsorge kann nur eine gesellschaftliche Verpflichtung sein. Alles andere sind Fantasien von Gier besoffener Politiker. Eine Gesellschaft, in der Bettler und Millionär von Existenzangst getrieben werden, hat keinen Ausweg.







Sonntag, Mai 05, 2013

Fließendes Geld - Traum oder Alptraum


Es ist eine Weile her, als ich das erste Mal vom umlaufgesicherten Geld gelesen habe, ohne mir größere Gedanken darüber zu machen. Wenn sonst etwas positives aus der Vergangenheit oder auch aus anderen Ländern als Anregung aufgegriffen wird, heißt es ja immer: das ist nicht übertragbar. Jetzt ist auf einmal etwas übertragbar, was zumindest für die Zeit des Mittelalters nicht einmal richtig belegbar ist. Das Wunder von Wörgel allein ist kein ausreichender Beweis für das Funktionieren fließenden Geldes. Dafür ist das Gebiet zu klein und die Zeit zu kurz. Wenn man jetzt nach fließendem Geld im Internet sucht, findet man wöchentlich neues. Nicht alles davon ist wirklich neu, sondern rückt in den Suchmaschinen einfach nach vorne. Das Interesse wächst auf jeden Fall und das fließende Geld, als neues Geldsystem, wird langsam positiv hinterlegt. Was aber ist fließendes Geld, umlaufgesichertes Geld, zinsfreies Geld, Geld, das dem Menschen dient. Es ist Geld, das mit einer Abgabe belegt ist, zu der wir heute auch Steuer sagen. Klingt steuerbelastetes Geld auch positiv? Nein, das klingt nicht positiv, obwohl es das eigentlich wäre. Eine Steuer, der sich niemand entziehen kann und gerecht auf alles Vermögen erhoben wird. Die Steuer auf Geld wäre so einfach und würde Finanzämter, Steuerberater und einige andere arbeitslos machen. Warum ist das Wort Steuer so negativ belegt? Weil wir jeden Tag hören, dass der Staat nicht mit Geld umgehen kann, wir privatisieren und den Staat schlanker machen müssen. Wenn der Staat jetzt die Steuern nicht gerecht erheben und nicht mit Geld umgehen kann, warum soll das dann plötzlich besser werden, nur weil man sich der Steuer nicht mehr entziehen kann? Warum soll nach einem Zinsgeld nicht erst einmal wieder zinsloses Geld, statt einem steuerbelasteten Geld, kommen ? Ganz egal was wir für ein Geldsystem haben werden, jedes Geldsystem kann nur wirklich gerecht sein, wenn es eine lückenlose Kontrolle gibt. Und wenn es die gibt, brauchen wir auch kein Geld mehr. Der Traum von einem gerechten Geld wird ein Traum bleiben. Das Geld, das jetzt für Bücher und Vorträge zu fließendem Geld ausgegeben wird, lässt sie von einer besseren Welt träumen. Sie haben den Traum und den finanziellen Schaden. Andere, die nicht träumen, den Nutzen. Wenn wir aus unserem Traum erwachen, werden wir feststellen, dass alles privatisiert ist. Dann ist Geld genau soviel Statussymbol wie ein Fahrschein für die Straßenbahn. Geld kann nicht gerecht sein und der Mensch ist es nicht, weil ihm die Gier im Wege steht. Das einzige, was fließendes Geld macht, es liefert sie der Gier aus. Wenn alles privatisiert ist und Monopole die Welt beherrschen, hilft keine Konsumverweigerung mehr. Im Moment könnten wir noch einen Konzern durch Konsumverweigerung in die Knie zwingen. Mit fließendem Geld können sie das nicht mehr, denn ihr Geld verfällt. Sie haben keine Möglichkeit mehr, dem Preisdiktat der Konzerne zu entkommen. Sie sind der Gier restlos ausgeliefert. Auch wenn viele Erfindungen ursprünglich gut gemeint waren, wurden sie dann doch (z.B. militärisch) missbraucht. Kein Mensch und kein Wissenschaftler kann jemals sicher sein, ob eine Erfindung, die dem Wohle der Menschheit dienen soll, nicht zu ihrem schlimmsten Alptraum wird, so lange es die Gier (Geld) gibt.






Mittwoch, Mai 01, 2013

Arbeit für Alle - auf dem Weg in die Vollbeschäftigung - Fachkräftemangel


Die FAZ nimmt sich gerade dem Themenschwerpunkt Arbeit für alle an. Sie will herausfinden, wie Vollbeschäftigung unser Leben verändert. Als erstes kann man lesen, dass die Chancen für eine Vollbeschäftigung in Deutschland enorm sind. In einem Viertel der Landkreise gibt es, je nach Definition, heute schon Vollbeschäftigung. Ein Qualitätsjournalist ist, je nach Definition, ein Journalist, der immer , einmal die Woche, einmal im Monat, einmal im Jahr, einmal in seiner Laufbahn zum schreiben das Gehirn benutzt. Vollbeschäftigung mit Sockelarbeitslosigkeit, ja klar, das gibt es schon. Alle, die jetzt noch zum Sockel gehören, müssen nur warten und alles wird gut. Vielleicht haben es noch nicht alle bemerkt, aber Deutschland ist keine Insel, sondern ein Land in einer globalisierten Welt, die nicht an Bevölkerungsmangel leidet, sondern bald die ständig wachsende Bevölkerung nicht mehr ernähren kann. Politiker und Journalisten sehen zwischen Übervölkerung und Arbeitskräftemangel keine Diskrepanz. Das Anwerben von Fachkräften aus Spanien, China oder Indien stört nicht das Inselidyll. Deutschland ist nicht mehr das einzige Land, das Fachkräfte hervorbringt. Vollbeschäftigung ist möglich, das würde aber bedeuten, dass wir uns zurück in die Steinzeit bomben oder endlich zur Vernunft kommen. Für welche der beiden Lösungen die Chancen enorm sein sollen, hätte ich allerdings gerne gewusst. Nach Vernunft sieht es im Moment gerade nicht aus. Die 28,8 Stunden Woche gab es schon 1994 bei VW wegen Absatzschwäche. Eine Lösung, die heute trotz ständig steigender Arbeitslosigkeit in der Welt, undenkbar scheint. Es scheint immer noch viele zu geben, die an grenzenloses Wachstum glauben. Darauf basiert auch die Vorstellung einer Vollbeschäftigung. Die Frage ist nicht, wie viel können wir produzieren, sondern wie viel müssen wir bzw. dürfen wir produzieren. Was bei der Diskussion völlig außer Acht gelassen wird, ist der technische Fortschritt. Wozu arbeitet man an Computern, die denken können, wenn man nicht die Absicht hat, sie eines Tages einzusetzen. Jedem sollte klar sein, dass, wenn wir uns nicht zurück in die Steinzeit bomben, eines Tages die menschliche Arbeitskraft größtenteils überflüssig wird. Vollbeschäftigung ist keine Frage von Arbeitskräfteaufkommen oder Produktnachfrage, sondern von Verteilungsgerechtigkeit. Verteilungsgerechtigkeit kommt nicht automatisch mit geburtenschwachen Jahrgängen. In Branchen, in denen heute schon angeblich die Fachkräfte fehlen, steigen die Löhne nicht. Die Frage der Vollbeschäftigung stellt sich in dieser Gesellschaft nicht. Es arbeitet, der am billigsten ist. Im Moment ist das in vielen Bereichen noch der Mensch. Für die Zukunft ist die Prognose anders. 

Montag, April 15, 2013

Wer einmal lügt ...



Wissen sie noch, was ein „Sommerloch“ ist? Ja, genau das ist die Zeit, in der die Medien nichts zu berichten haben und deshalb über Gartenzwerge schreiben. Jetzt haben wir April, der Frühling ließ lange auf sich warten und das Sommerloch scheint dieses Jahr fast undenkbar und das nicht wegen der Temperaturen. Die Medien sind voll mit Schlagzeilen und man findet nicht einmal mehr Zeit, sich über alle aufzuregen. Wann hat es schon einmal so viele Skandale, Krisen, Unfälle und Verbrechen gleichzeitig gegeben? Was wird noch alles herauskommen und wie schafft man das, wo doch die Medien, schwer von der Krise getroffen, über so wenig Mittel verfügen, dass entlassen werden muss und angesehene Zeitungen dicht machen? Was kostet denn ihrer Meinung nach eine aufwendige Recherche? Kann sich das eine Zeitung in der Krise überhaupt leisten? Ist es wirtschaftlich, mit neuen Schlagzeilen um sich zu schmeißen, bevor die alten ausgepresst sind? Führt eine Reizüberflutung nicht dazu, dass das Interesse nachlässt, also weniger Zeitungen verkauft werden? Die Haupteinnahmequelle der Medien ist die Werbung. Der Preis für Werbung ist an die Auflage gebunden, hohe Auflage = hoher Preis. In guten Zeiten waren die Zeitungen voll mit Werbung, für die es hohe Preise gab und trotzdem musste man Qualitätsjournalismus suchen. In der Krise brach alles ein, die Auflage, die Werbepreise und die Werbekunden. Journalisten wurden entlassen. Um der Arbeitslosigkeit zu entkommen, arbeiten viele Journalisten auf Honorar oder freischaffend. Andere versuchen es als Blogger oder versuchen, sich für Recherchen direkt vom Leser bezahlen zu lassen. Der Versuch eines Bezahljournalismuses hat inzwischen den Weg in die großen Medien gefunden. Ein System der Bezahlschranken scheint auf dem Vormarsch. Wie passt das zu den Offshore- Leaks Enthüllungen. Es hat ein paar Tage gedauert, bis mir klar geworden ist, was die eigentliche Leistung der Enthüllungen ist. Erst überlegte ich, wie man eine derartige Datenmenge aus einem System lädt, ohne dass es entdeckt wird. Das interessante sind aber nicht die technischen Voraussetzungen, sondern wie bekommen sie eine Mannschaft zusammen, mit der sie erfolgreich arbeiten können. Recherchen, die langwierig und sehr aufwendig sind, kosten erst einmal viel Geld. Dazu kommt, dass ein gewisses Risiko von Verleumdungsklagen und Schadenersatzforderungen besteht und zu guter Letzt kann es passieren, dass jemand mit der Veröffentlichung zuvorkommt. Gründen sie eine GBR mit einem Partner, wie finden sie den ? Gründen sie eine GBR mit 46 Partnern, wie finden sie die? Es gibt Konstellationen, die einfach nicht gehen. Kein persönlich haftender Unternehmer geht das Risiko zahlreicher Partnerschaften ein und ohne Sicherheit auch keine Bank. Was ist bei einer Unternehmung mit der Größe der Offshore- Leaks Enthüllungen, mit Partner in 46 Ländern, die Bindung, welche das nötige, gegenseitige Vertrauen gewährleistet ? An der europäischen Union können wir gerade sehen, wie schwer eine Partnerschaften ist. Wenn es um Geld geht, ist Vertrauen eben eine sehr schwierige Sache. Wie das Leben trotzdem zu meistern ist, kennen wir aus Märchen und Sprichwörtern und da steckt meistens mehr Wahrheit drin, als in so manchen Professorentiteln.



Donnerstag, April 11, 2013

Politik der Füße

Es fällt nicht leicht zuzugeben, dass die Kinder intelligenter sind, aber in vielen Sachen ist es einfach so. Der Vorteil, den man hat, wenn man älter wird, ist die Lebenserfahrung. Junge Menschen lernen mehr und schneller, aber es fehlt an der Erfahrung, das Wissen anzuwenden. Ältere Menschen lernen langsamer, können das Wissen aber auf Grund von Lebenserfahrungen besser anwenden. Würden Jung und Alt zusammenarbeiten, käme man viel schneller voran. Leider herrscht in dieser Gesellschaft auf allen Gebieten ein Verdrängungswettbewerb und Konkurrenzkampf. Alles um uns herum wird zur Bedrohung. Dieses Bedrohungsszenario ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Mein Junge hatte vor einer Weile geäußert, dass er dafür wäre, dass jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt. Ein Afrikaner sollte ohne Visum z.B. nach Deutschland kommen können, um hier zu studieren oder zu arbeiten. Ich habe ihm entgegnet, dass dies nicht geht und ich es auch für falsch halte. Gerade junge Menschen müssen in ihrem Land bleiben und dort helfen, das Leben zu verbessern. Wenn jeder kommen könnte, der nur wolle, würde auch hier alles zusammenbrechen. Das ist die Reaktion, die tief in unserem Unterbewusstsein über Jahrzehnte verankert ist, aber sie ist falsch. Wenn sich Geld ohne jede Grenze frei auf der ganzen Welt bewegen kann, warum sollen es dann nicht auch die Menschen können? Wenn man an einem Geldsystem festhalten will, kann man keinen Unterschied zwischen Mensch und Geld machen. Wenn das Geld aus einem Land abwandert, warum sollen die Menschen nicht folgen dürfen? Wer große Gewinne erwirtschaften will, braucht große Unterschiede. In einem Billiglohnland produzieren und anderen Ortes verkaufen schafft Profit. Wenn das so bleiben soll, muss eine Politik der Füße verhindert werden. Was passiert also, wenn alle Afrikaner nach Deutschland kommen? Unser Sozialsystem bricht zusammen, oder man wartet nicht solange und verbessert die Lebensumstände in Afrika. Vielleicht denken sie einmal selbst nach, was wahrscheinlicher ist. Fluchthelfer war in der BRD, vor der Wende, noch ein ehrenwerter „Beruf“. Warum soll das jetzt anders sein ? Wenn wir uns jetzt wieder einmauern und niemanden ins Land lassen, wahren wir keine Besitzstände, sondern halten eine Abwärtsspirale am Laufen, die uns selbst erfasst. Nicht Kapitalfreiheit wird gebraucht, sondern Menschenfreiheit. Erst wenn das Geld dem Menschen folgt und nicht der Mensch dem Geld, sind wir wieder auf einem richtigen Weg. Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 40 Kommunist ist, hat keinen Verstand. Das haben sinngemäß mehrere Persönlichkeiten gesagt, wie Theodor Fontane und Winston Churchill. Die Welt wurde bis jetzt aber immer von der Jugend verändert, also mit Herz, denn der Verstand ist mit 40 schon festgefahren.

Montag, April 08, 2013

Offshore-Leaks Journalisten decken auf

Endlich geht es den Steuerhinterziehern an den Kragen. Dieser Gedanke könnte aufkommen, wenn man von den neusten Meldungen über Offshore-Leaks liest. Was aber ist diesmal anders? Die Datensätze sind viel größer als alle, die bis jetzt zugespielt wurden. Die Datensätze wurden keinen Behörden gegen Bezahlung angeboten, sondern investigativen Journalisten und die Quelle ist anonym. Ist es wahrscheinlich, dass jemand Steuersünderdateien ohne finanzielles Interesse weitergibt? Wenn mein Interesse kein Geld, sondern Aufdeckung ist, gebe ich meine Informationen allen Medien oder einem Journalisten vom Center for Public Integrit in Washington? Kann man dort 1 Jahr lang Stillschweigen bewahren? Ist es möglich, dass bei den Recherchen über unzählige Personen nichts an die Öffentlichkeit gelangt? Warum tritt man jetzt an die Öffentlichkeit, obwohl die Recherchen bei weitem nicht abgeschlossen sind? Wieso kann die Herausgabe der Daten an die Behörden, mit Hinweis auf Quellenschutz und Redaktionsgeheimnis, in 46 Ländern erfolgreich verweigert werden, obwohl schon Büros und Wohnungen von Journalisten durchsucht und Daten beschlagnahmt wurden, wo es um weit weniger ging? Da stellt sich die Frage der Einflussnahme. Die Objektivität der Medien stößt schon an Grenzen, weil man nicht über alles berichten kann. Nur ein kleiner Prozentsatz der Meldungen kann veröffentlicht werden. Die Auswahl der Beiträge beeinflusst schon das Meinungsbild. Die Gründe für die Auswahl der Beiträge bleibt uns verborgen, genau wie die Eigentumsverhältnisse der Medienunternehmen. Im jetzigen Fall sind in Deutschland SZ und NDR an den Recherchen beteiligt. Alle anderen schreiben nur ab und bekommen es nicht hin, die Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter des CPI oder die Zahl der Journalisten aus den beteiligten Ländern einheitlich anzugeben. Die Hoffnung, dass sich unter erhöhtem Druck in den Steuerparadiesen schnell etwas ändert, scheint mir nicht gegeben. Ein paar Tage haben schon gereicht, dass die Meldungen aus der Google News Startseite verschwinden. Da hat sich das Bobby Car von Christian Wulff länger gehalten. Im Moment geht es in der Welt recht turbulent zu. Wir stehen vor größeren Veränderungen, mit einer noch nicht da gewesenen Privatisierungswelle. Die Meldungen über Steuerparadiese haben in der Tat Druck aufgebaut, aber nicht aufs Kapital, sondern auf Steuerflüchtlinge, zu denen, wie gemeldet wurde, zahlreiche Politiker gehören. Mit anderen Worten: jede Regierung hat eine nicht bekannte Menge von erpressbaren Mitgliedern, welche in Zeiten der Veränderung noch einmal eindringlich an ihre Abhängigkeit erinnert werden. Ob die „anstehenden Enthüllungen“ ein Grund zur Freude sind, wage ich zu bezweifeln. Regierungen dürfen weder durch Schulden noch durch korrupte Beamte erpressbar sein. Das sind sie aber und einen großen Anteil daran trägt der Verhüllungsjournalismus.









Dienstag, April 02, 2013

Die deutschen Spareinlagen sind sicher !



Das sagt  zumindest die Kanzlerin nun schon zum zweiten Mal. Der Einlagensicherungsfond deckt  bei weitem nicht alle Spareinlagen bis 100.000 € ab. Wenn eine derartige Zusicherung gemacht wird, heißt das nichts anderes, als dass die Leute beruhigt werden müssen, weil sie Geld abheben. Die Kanzlerin macht sich keine Sorgen darüber, dass die Oma, welche verunsichert ihr Geld zu Hause aufbewahrt, bestohlen werden könnte, sondern darüber, dass die Bargeldbestände nicht ausreichen. Zur Beruhigung: in Zypern werden gerade die Bargeldreserven der EU aufgebraucht.  Wenn Garantien abgegeben werden, bedeutet das nur, dass der Garantiefall sehr wahrscheinlich ist. Im anderen Fall bräuchte man ja die Garantie nicht.  Eine Garantie ist kein Schutz vor Vermögensschäden, sondern lediglich eine Beruhigung.  Bei eine Garantie, für die man bezahlt, ist der Preis ein sicherer Vermögensschaden. Der Garantiefall ist allerdings unsicher, genau wie die Erfüllung der Garantie.  Vor einem Vermögensschaden können wir uns nur selbst schützen. Keine Kanzlerin und keine Versicherung kann das, sie wollen es nicht einmal. Wenn in den Krisenländern die Kleinsparer anfangen, ihr Geld bei den Banken abzuheben, bleibt den Regierungen nichts anderes übrig, als jeden diktierten Kurs zu akzeptieren. Und wenn es nicht mehr gelingt, das ganze zu steuern, kommt die Währungsreform.  Das legt für mich die Vermutung nahe, dass die Vorbereitungen für eine Währungsreform abgeschlossen sind. Das einzige, was wahrscheinlich noch aussteht, ist eine Einigung über die Wechselkurse. 
Sie können sich abrackern wie sie wollen, sie werden nie materielle Sicherheit erlangen und deshalb auch nie zufrieden sein. Zufriedenheit ist keine Frage des Geldes. Das konnte man in der DDR erleben oder noch heute in Kuba. Wie vermeidet man Verluste an der Börse ? Rechtzeitig aussteigen. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht für alle möglich ist. Ein Verlust  kann man nicht durch rechtzeitiges Aussteigen aus etwas unpraktikablen vermeiden, sondern durch gemeinsames Einsteigen in etwas vernünftiges.

Angst vor finanziellem Verlust



Laut Politik und Medien ist das schlimmste, was um jeden Preis verhindert werden muss, ein Schrumpfen der Wirtschaft und ein Rückgang der Preise.  Ist das aber wirklich so und wenn ja, für wen?  Auf die Probleme unseres Geldsystems will ich hier nicht erneut eingehen. Das Verständnis dafür setze ich hier einmal voraus. Die Situation ist zur Zeit einfach so, dass Geldmenge und Verschuldung schneller wachsen, als das Wachstum der Wirtschaft folgen kann. Die bekannten Folgen sind Einsparungen, vor allem im sozialen Bereich und letzten Endes die Pleite. Wenn eine Wirtschaft schrumpft oder die Preise fallen, kann das mehrere Ursachen haben. Unter anderem kann es sein, dass wir mehr herstellen als wir verbrauchen können. Das ist eine Situation, mit der sich viele sicher sofort anfreunden können. Wer hätte nicht gerne mehr als er verbrauchen kann. In Wirklichkeit sieht es aber leider anders aus. Die einen haben weit mehr als sie konsumieren können und die anderen haben nichts, um konsumieren zu können.  Jeder mit etwas Verständnis fürs Geldsystem weiß, dass der  Ausweg nicht in der Geldmenge liegen kann, mit der der Konsum gefördert wird. Die einzigen, nachhaltigen Regelungsmechanismen für eine Wirtschaft sind Produktivität und Arbeitskraft. In der Politik wird viel von (Verteilungs-)Gerechtigkeit gesprochen. Viel wichtiger als die Verteilung von Geld ist aber die Verteilung von Arbeit. Eine 30 Stundenwoche mit Lohnausgleich ist nicht unbezahlbar, sondern die logische Konsequenz, wenn die Produktion den Bedarf übersteigt. Statt  einer Arbeitszeitverkürzung wird mit gesetzlichen Regeln, im Zeichen des Umweltschutzes, ein Bedarf geschaffen, der nicht vorhanden ist. So müssen wir unsere Häuser dämmen und  neue Heizungsanlagen  oder Autos kaufen, obwohl wir damit noch zufrieden wären. Das dabei bei der Herstellung mehr Energie verbraucht wird, als während der Nutzung jemals eingespart werden kann, interessiert nicht. Was ist der Umwelt geholfen, wenn ein Auto, was in Deutschland  nicht mehr fahren darf, in Afrika weiterfährt. Was ist das für ein Umweltschutz, der den Verbraucher zum Konsum zwingt, aber die Industrie nicht zur Einsparung zwingt. Warum verlängert sich die Haltbarkeit der Produkte nicht, sondern wird immer kürzer. Das ist das 100 prozentige Gegenteil von Umweltschutz. Das ist Wachstumszwang durch Zinsknechtschaft.  Gerechtigkeit kann nicht durch Verteilung von Geld entstehen, sondern durch gerechte Verteilung von Arbeit. Das bedeutet, dass wir nicht das wirtschaftliche Wachstum von Entwicklungsländern übernehmen dürfen.  Der „Fortschritt"・ den die Industrieländer den Entwicklungsländern bringen, ist keine Verbesserung der Lebensumstände, sondern Schuldenknechtschaft.  Die jetzige Situation ist vergleichbar mit der zur Abschaffung der Sklaverei. Viele sahen die Sklaverei als gottgegeben, andere waren froh, dass sie einen „Guten Herren"・haben, andere wussten nicht, wo sie sonst hin sollen. Einige lehnen sich auf, aber müssen sogar Verrat durch ihresgleichen befürchten. Irgendwann kommt der Punkt, wo die Situation unerträglich wird und die Verzweiflung wird zu Gewalt. Die offene Sklaverei wurde abgeschafft und  das Land, in dem dies am blutigsten geschah, brachte der Welt Sklaverei durch Schuldknechtschaft. Wir müssen keine Angst vor Veränderungen haben.  Diese Ängste werden von jenen geschaffen,  die mehr haben, als sie verbrauchen können. Die einzige, berechtigte Angst ist, dass Veränderungen mit Gewalt und Blut erzwungen werden. Gerechtigkeit lässt sich aber nicht erzwingen. Dafür braucht es Vernunft. In den Medien spricht man von einem Papst für die Armen.
 Stärker als die Liebe ist aber die Gier. Eine Veränderung von oben wird es nicht geben. Veränderungen kommen immer von ganz unten und werden dann an der Spitze gebilligt, wenn es nicht mehr anders geht. Eine Gerechtigkeit mit Privilegien kann es aber nicht geben und auch die Kirche hat zahlreiche.


Mittwoch, März 27, 2013

Geld ist die schlimmste aller Waffen



Jahrestage sind nicht immer ein Grund zur Freude. Wenn wir an etwas schreckliches erinnert werden, ist die Motivation leider meist rein politisch. Egal ob wir an die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus oder an DDR Unrecht erinnern, es geht nicht um  ein Verständnis des Geschehenen, sondern um ein Meinungsbild. Was wissen heutige Jugendliche noch von der DDR oder dem Dritten Reich. Das Wissen über Geschichte ist oft erschreckend und stammt zunehmend aus der Boulevardpresse. Was nützen mahnende Worte und ein Bekenntnis, dass es nie wieder so etwas menschenverachtendes geben darf, wenn man sich nicht einmal nach 80 Jahren über die Schuld, wie es dazu kommen konnte, einig ist. Was ist die Grundlage, die Motivation für ein Verbrechen? Feigheit oder mangelnde Zivilcourage sind nicht die Ursache für Verbrechen, sondern nur Symptom. Es macht keinen Sinn, Zivilcourage einzufordern und gleichzeitig bei unserem Geldsystem alles beim alten lassen zu wollen. In der Zeit, als Geld noch keine Rolle spielte, gab man den „Göttern"・die Schuld an Heil und Unheil. Heute geben wir keinen „Göttern"・mehr die Schuld, sondern anderen Menschen. Was aber ist Schuld? Es gibt für Schuld keine klare Regel. Nehmen wir an, ich benutze eine Waffe und töte damit einen Menschen. Bin ich des Mordes schuldig oder nicht? Ist der, der die Waffe verkauft,  gebaut,  finanziert hat, mit schuldig.  Es hängt davon ab, wen, warum, wann  und wo ich getötet habe. Anders herum kann ich mich schon schuldig machen, indem ich eine Waffe finanziere, baue, verkaufe, ohne dass ein Mensch damit getötet wurde. Woher kommt der Unterschied in der Schuld? Es liegt am Geld. Unser widersprüchliches  und oft irrationales Verhalten liegt am Geldsystem.  Geld bringt nur alles ins Ungleichgewicht. Wer  unser Geldsystem und  selbstregulierende Märkte für richtig hält, akzeptiert auch den Krieg. Denn Krieg ist einer der Regelungsmechanismen  unseres Geldsystems.  Nicht das extreme Gedankengut ist die Gefahr für unsere Gesellschaft, sondern Geld, das dieses Gedankengut für seine Zwecke missbraucht. Geld wurde nicht zum Wohle des Menschen erschaffen, sondern zur Sicherung von Macht.  Es liegt auf der Hand, dass es sehr unwahrscheinlich ist, von Menschen, die jene Macht inne haben, einen vernünftigen Vorschlag zu erhalten, wie man zum Beispiel die Machtergreifung eines Adolf Hitlers in Zukunft vermeiden kann.  Wir fahren in südliche Länder, um deren Ruhe und Ausgeglichenheit zu genießen und machen genau das auch zum Vorwurf. Jeder sollte selbst  entscheiden dürfen, wie er sein Leben führt. Mir scheint es logisch, dass dies ohne Geld  einfacher ist als mit. Schlechte Menschen wird es in jeder Gesellschaftsform geben. Aber einen Adolf Hitler kann man nur mit unserem Geldsystem schaffen. Das erste, was gerechter verteilt werden muss, ist die Arbeit.  Geld ist nichts außer Vertrauen. Aber nicht der  „Arme"・muss vertrauen, dass er für seine Arbeit Geld bekommt, sondern der „Reiche „・muss vertrauen"・ dass er für sein Geld Arbeitskraft bekommt. Es ist völlig irrational, wenn wir die „Märkte"・beruhigen müssen. Wenn einzelne den „Wert"・einer ganzen Jahresproduktion eines Landes besitzen, wer muss da beruhigt werden?    Warren Buffett wurde gefragt, was er für den zentralen Konflikt unserer Zeit hält.  Darauf antwortete er:
"・Der Klassenkampf natürlich, Reich gegen Arm, und meine Klasse, die Reichen, die gewinnen gerade."・
Wenn der hoffnungslos Unterlegene nur den Hauch einer Chance sieht zu gewinnen, kämpft er nicht fair, sondern mit allen Mitteln. Die Frage, wer gewinnt, stellt sich eigentlich gar nicht, denn 99 Prozent der Bevölkerung entscheiden, ob es diesen Kampf überhaupt gibt. Wenn wir keine Waffe in die Hand nehmen, gibt es keinen Krieg und Geld ist die schlimmste aller Waffen.

Samstag, März 09, 2013

Gerechtigkeit

Führt unser Gerechtigkeitssinn dazu, dass es unter Menschen gerechter zugeht als unter Tieren? Wozu hat uns die Evolution mit Gerechtigkeitssinn bedacht, wenn wir nicht in der Lage sind, Gerechtigkeit zu schaffen. Versuche in die Richtung hat es gegeben. Aber alle sind gescheitert. Die Frage ist: warum? Warum konnten wir den Sozialismus nicht zu einem Erfolg machen oder warum kam es überhaupt zu diesem Versuch, wo wir doch das Christentum haben. Wenn der Sozialismus gescheitert ist, wann scheitert dann das Christentum? Seit tausenden von Jahren findet man Entschuldigungen für die Ungerechtigkeit. Im Nachhinein fragt man sich: wie war das nur möglich. Eine lange Kette zieht sich durch die Geschichte und sie will einfach nicht enden. Nichts vermochte uns bis jetzt zur Besinnung zu bringen. Nicht einmal der Holocaust, nicht der Kindesmissbrauch im Raum der Kirchen und erst recht nicht das Schicksal von Arbeitslosen und Harz IV Empfängern oder Hungertoten, weit weg in der Welt. Am Ende wird man nur wieder fragen: wie konnte es dazu kommen? Wie schaffen es immer wieder Minderheiten, die Bevölkerung zu unterdrücken , auszubluten und sogar umzubringen. Was hilft den Reichen, ihre Untertanen ungestraft auszubeuten? Ja, es ist wahr, der Lebensstandart steigt. Aber das ändert kein Stück an der Tatsache, dass die Ausbeutung bestehen bleibt. Die Frage ist und bleibt: warum haben wir einen Gerechtigkeitssinn, wenn wir nichts damit anfangen können. Wenn wir nur in der Lage sind, uns zwischen SPD und CDU/CSU zu entscheiden, reicht unser Gedächtnis für Gerechtigkeit nicht sehr weit. Mit unseren Fähigkeiten sehen wir uns an der Spitze der Evolution, dem Tier überlegen. Mit dieser Überlegenheit ist es aber nicht weit her. Seit tausenden von Jahren ordnen wir uns übermächtigen „Wesen“ unter. Diese „Wesen“ gibt es aber nicht und ihre Schöpfer sind aus Fleisch und Blut, genau wie wir. Egal ob urzeitliche Götter und ihre Priester oder Geld und seine Ackermänner, Götzen dienen nicht dem Wohl, sondern der Unterdrückung. Gerechtigkeit wird nie von einer Übermacht ausgehen, sondern nur von uns selbst. Wer Gerechtigkeit will, darf keine Machtansammlung zulassen. Deshalb kann das Ziel auch nur eine klassenlose Gesellschaft sein.

Donnerstag, Januar 24, 2013

Rien ne va plus


Man kann lange über eine Sache nachdenken, ohne zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Wie an die Lösung wissenschaftlicher Probleme heran gegangen wird, darüber habe ich mir bis jetzt keine Gedanken gemacht. Das wichtigste ist zuerst eine klare Frage – Aufgabenstellung. Die anschließenden Lösungswege sind unterschiedlich und haben sich auch mit der Zeit geändert. Ich habe ein wenig im Internet zu Fortschritt durch widerlegen gelesen. Bei Wikipedia gibt es interessante Artikel dazu. Die Grundidee für heutige Forschung ist, dass selbst die sicherste Theorie falsch sein könnte. Mann versucht eine Theorie also nicht zu beweisen, sondern zu widerlegen. Kann man die Theorie nicht widerlegen, bedeutet das nur, dass sie im Moment gültig ist aber keinen Anspruch auf Endgültigkeit hat. Newtons klassische Mechanik galt 200 Jahre als unantastbar und wurde im Alltag ständig bewiesen, was Albert Einstein aber nicht davon abhielt, diese Theorie in Frage zu stellen. Bis heute ist es nicht gelungen, Einsteins Relativitätstheorie zu widerlegen, was aber nicht heißt, dass sie eines Tages korrigiert werden muss. Es scheint einleuchtend, dass es effektiver ist, eine bestehende Theorie durch gescheitertes widerlegen zu sichern, als ihre Richtigkeit mit Erkenntnissen der Vergangenheit zu beweisen. Wenn es um unser Geldsystem geht, ist dies aber nicht der Fall. Es ist nicht gewollt, unsere Geldtheorie zu widerlegen, sondern sie wird bei Zweifeln mit Erkenntnissen der Vergangenheit belegt. Deshalb stecken wir mit unserem Geldsystem fest. Ich habe gelesen, dass seit dem 3. Jahrhundert kein gebildeter Mensch mehr glaubte, die Erde sei eine Scheibe. Die Ansicht, dass man im Mittelalter an eine scheibenförmige Erde glaubte, wäre etwa ab 1830 aufgetreten. Dahinter stand die Absicht, das kirchlich geprägte Mittelalter als primitiv und die Kirche als wissenschaftsfeindlich darzustellen. Des weiteren kann man lesen, dass die Kirche im frühen Mittelalter versuchte, das Horten von Geld zu unterbinden, indem sie Geldhamsterern die Exkommunion androhte. Erzbischof Wichmann soll im 12. Jahrhundert mit der Verrufung von Geld begonnen haben. Das fließende Geld soll sich schnell verbreitet und zu einem goldenen Mittelalter geführt haben. So soll es eine 4 Tage Arbeitswoche gegeben haben, das beste Fleisch für jedermann und sogar silberne Knöpfe und Teller. Reichen die zahlreichen Städtegründungen dieser Zeit als Beleg für ein goldenes Mittelalter durch fließendes Geld aus? Wenn es fließendes Geld gab, wurde es eingeführt, um das Geldhamstern zu unterbinden oder doch nur um Steuern einzutreiben. Eines steht aber fest. Geschichtsschreibung war kirchlich und fließendes Geld gibt es nicht mehr. Was es aber noch gibt, ist kirchlicher Besitz. Was dagegen zunehmend verschwindet, ist Staats- öffentliches Eigentum. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in naher Zukunft eine breite Diskussion über unser Geldsystem geben wird. Wahrscheinlich werden wir sogar die Möglichkeit haben, darüber abzustimmen. Es wird aber nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten geben, ohne Alternative. Unter einer Wahl verstehe ich aber nicht das Entscheiden zwischen Wehrpflicht und Berufsarmee, sondern auch gar keine Armee. Ich habe mir erklären lassen, dass Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung eigentlich ganz einfach sind. Wenn 5 mal keine sechs gewürfelt wurde, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine sechs nicht an. Ich kann die sechs nicht vorhersagen. Was ich aber vorhersagen kann, ist, die Bank gewinnt. Die einzig richtige Möglichkeit, daran etwas zu ändern, ist, aufhören zu spielen. Die zweite Möglichkeit ist betrügen. Natürlich kann man bei jedem Spiel auch einmal Glück haben. Wer dann an dieses Glück glaubt, hat es schnell wieder verspielt. Es ist weder Pech, 40 mal keine 6 zu würfeln, noch ist es Glück, 3 mal hintereinander eine 6 zu würfeln, es ist einfach dumm zu spielen. Unser Geldsystem ist aber nicht einmal mehr ein Glücksspiel. Es ist der blanke Betrug ohne jede Chancengleichheit. Dass es bei diesem Spiel nicht gerecht zugeht, merken wir schon und so hoffen wir immer wieder aufs Neue, dass es nach dem Wechsel des Croupiers gerechter zugeht. Evolution kommt nicht zum Stillstand, alles entwickelt sich weiter und passt sich an die Gegebenheiten an. Auch das Geldsystem muss sich weiter entwickeln, denn es passt nicht zu unserem Gerechtigkeitssinn.





Donnerstag, Januar 10, 2013

Geld und Freiheit


An guten Vorsätzen für das neue Jahr fehlt es ja selten. Ein guter Vorsatz wäre, mehr verstehen zu wollen. Ja wir leben in einer Wissensgesellschaft und wir wissen wirklich eine Menge, aber verstehen tun es nur die wenigsten. Wissen wird auf sehr unterschiedlichen Wegen erlangt. Beim beweisen von Wissen kann aber durch falsche Sichtweise Fehlinterpretation entstehen. Klatscht man vor einer Fliege in die Hände, so fliegt sie weg. Reist man der Fliege die Flügel aus und klatscht erneut in die Hände, bleibt die Fliege sitzen. Das Ausreisen der Flügel macht offensichtlich taub. Diesen Versuch kann man so oft man will wiederholen und das Ergebnis wird das gleiche sein. Vielleicht verhält es sich mit unserem Geldsystem ähnlich. Eine falsche These wird nicht richtig, in dem man sie mit verändertem Versuchsaufbau beweist. Auch ein brauner Klebestreifen macht nicht taub. Mit unserem Geld probieren wir schon ein paar Jahre herum und bewiesen haben wir, dass Geld Wohlstand bringt. Als es noch kein Geld gab, wurden Waren getauscht, was zugegeben Schwierigkeiten mit sich brachte. Die Stückelung war nicht immer möglich, was beim Tausch einer Kuh durchaus ein Problem war und es gab oft Streit, welchen Gegenwert eine Ware in anderen Waren hat. Da erscheint die Einführung von Geld als Lösung genial. Wenn man auf einem Markt Waren tauschte, wurde eigentlich Arbeitskraft getauscht. Dass es da auch Streit gab, ist ganz selbstverständlich. Die in einem Produkt enthaltene Arbeitszeit kann man nur schätzen, messen kann man sie nicht. Stellt ein Handwerker durch das Erlangen von Fähigkeiten mehr Waren her als andere, würde theoretisch der Wert der Waren sinken. In der Praxis stieg aber meist der Wert, weil sich durch die angeeigneten Fähigkeiten auch die Qualität verbesserte. Wenn man jetzt die Wirkung von Geld betrachtet, glaube ich, dass wir einem Trugschluss erliegen. Einen Beweis, wie sich die Entwicklung ohne Geld vollzogen hätte, gibt es nicht. Stellen wir doch einmal die Frage: was hat sich nachweislich durch die Einführung von Geld geändert. Kann man jetzt einfach mit einer festgelegten Einheit eine Kuh gegen Äpfel, Möhren, Brot tauschen. Ein ganz klares ja. Das ist aber nicht der Beweis, dass die Fliege taub ist. Was sich leider überhaupt nicht geändert hat, ist der Streit über den Wert der Arbeitskraft. Der Fortschritt ist also hier gleich null. Es gibt sogar eine gravierende Verschlechterung. Zwei Bauern streiten auf dem Markt über den Wert ihrer Äpfel und Möhren. Nach einer halben Stunde einigen sie sich auf den Wert einer Arbeitsstunde und der Tausch wäre perfekt. Leider hat man aber inzwischen Geld eingeführt und so ist der Tauschwert 25 €. Nun hat weder Bauer A noch Bauer B 25€ . Das Geschäft platzt, denn niemand darf ohne Geld tauschen. Ob der Einfluss von Geld gut oder schlecht für unsere Entwicklung war, lässt sich nicht beweisen. Was sich aber beweisen lässt, ist, dass es den Streit über den Wert einer Arbeitskraft nicht beendet hat. Im Märchen gibt es im Paradies oder im Schlaraffenland keinen Streit, weil es keinen Mangel gibt. Wir leben aber heute immer noch in einer Mangelgesellschaft. Wer glaubt, dass daran Geld etwas ändern kann, glaubt, dass das Ausreisen von Flügeln taub macht. Geld schafft keinen Wohlstand, sondern es lässt Arbeitskraft brach liegen. Nimmt man einmal die von Politikern gern benutzte Aussage; „sozial ist, was Arbeit schafft“, dann wären Kriege sozial. Genau das Gegenteil ist aber richtig, sozial ist, was Arbeit ersetzt. Geld ist nicht im Stande, Streit über den Wert einer Arbeitsstunde beizulegen. Es ist auch nicht im Stande, eine gesellschaftliche Spaltung zu beseitigen.

Im wiedervereinigten Deutschland sind Arbeitslosenzahlen Wahlkampfthema, mit dem erfolgreiche Politik belegt wird. Die DDR war aber trotz Vollbeschäftigung ineffizient. Zu diesem Ergebnis kann man nur kommen, wenn man den von dieser Gesellschaft vorgegebenen Maßstab annimmt. Geld taugt aber nicht als Maßstab und erst recht nicht als Maßeinheit. Man kann mit Geld nicht Erfolg oder Misserfolg belegen, aber genau das tun wir permanent. Hartz IV wird als Erfolg angesehen, weil wir Geld als Maßstab ansetzen. Was aber hat Hartz IV eigentlich bewirkt. Den Vergleich von Arbeitslosenzahlen lassen wir gleich beiseite, denn sie verwirren nur. Was macht ein Arbeitsloser, der keine Arbeit bei einem „Unternehmer“ findet? Er bietet seine Arbeitskraft dem Endverbraucher an. Hartz IV schafft keine zusätzliche Arbeit oder schult Arbeitskräfte für neue Betätigungsfelder, sondern nimmt unerwünschte Arbeitskraft vom Markt. Harz IV bringt den Arbeitnehmer unter Druck, weil es Auswege verbaut und die Abhängigkeit erhöht. Nur so kann man trotz „Fachkräftemangel“ die Löhne senken. Wir kriegen täglich gesagt, es fehle an Geld, was völliger Blödsinn ist. Es kann an Arbeitskraft fehlen oder an Rohstoffen. Es kann auch an guten Ideen fehlen. An Geld kann es aber nicht fehlen. Geld ist wie eine Partnervermittlung. Es hilf Mann und Frau gegen eine Gebühr zusammen zu kommen, trägt aber keine Verantwortung, wenn es nichts wird. Bei mehr Misserfolgen bei den Vermittlungen wird nichts an der Vermittlung geändert, sondern nur die Vermittlungsgebühr erhöht. Wenn sich dann niemand mehr die Vermittlung leisten kann, suchen sich nur noch die Vermittler Partner aus dem Überangebot heraus. Jeder hofft, zu den Auserwählten zu gehören und versucht gut auszusehen. Wer die Hoffnung aufgegeben hat und gegen die Vermittlung rebelliert, dem wird ein Partner vermittelt, der nicht zu ihm passt. Wenn sich die Partner dann streiten, wartet man einfach ab, bis sie sich tot geprügelt haben. Geld ist ein Umweg, den wir uns nicht mehr lange leisten können. Der oft gebrauchte Einwand, es würde niemand mehr arbeiten, wenn es keinen „Zwang“ gäbe, ist mit dem Ehrenamt widerlegt. Jetzt muss man nur noch begreifen, dass, wenn Geld nicht arbeiten kann, auch der nur des Geldes willen tätig ist, der nicht arbeitet, sondern nur beschäftigt ist. Den Lebensunterhalt dieser Menschen tragen wir mit. Es ist also völlig egal, ob wir eine Million Arbeitslose haben oder zehn Millionen. Die „Machthalter“ dieses Systems tragen wir mit, ob sie beschäftigt sind oder nicht. Geld schafft keinen Wohlstand, sondern es ist nur ein Zwangsmittel, was Leibeigenschaft verschleiert. Wenn man die wirtschaftliche Entwicklung als Erfolg des Geldes feiert, halte ich das für falsch. Unser „Fortschritt“ beruht fast ausschließlich auf militärischer Forschung, die, nach dem Wegfall des strategischen Vorteils, den Weg in zivile Nutzung fand. Dieser Fortschritt besteht aus Leid und Tod. Kein Mensch kann aber wissen, wo wir heute stünden, wenn wir nicht im Hochsicherheitstrakt gegeneinander, sondern gemeinsam füreinander, geforscht hätten. Nur wer vom Geld verblendet ist, kann in militärischer Forschung etwas positives sehen. Die Menschheit will begriffen haben, dass wir wegen der globalen Erwärmung keine Energie verschwenden dürfen. Die größte Verschwendung ist aber das Geld, denn es lässt Arbeitskraft brach liegen und uns gegeneinander und nicht miteinander arbeiten. Wie viele Kriege wurden schon im Namen der Freiheit geführt. Kriege bringen aber keine Freiheit, sondern die Knechtschaft des Geldes. Eine Gesellschaft kann ohne Geld funktionieren. Man muss nur einen Weg ohne Blutvergießen finden. Erst dann werden wir wirklich frei sein.





Donnerstag, Dezember 27, 2012

Geld und andere Traditionen

Nun ist es wieder einmal vorbei, das Fest der Liebe. Wir haben an die Armen gedacht und uns selbst mit fetten Speisen und Wein gegeiselt, bis wir uns ganz elend fühlten. Jetzt machen wir uns wieder als gottesfürchtige Menschen ans Geld verdienen. Weihnachten ist eine Tradition, aber manchmal muss man mit Traditionen brechen. Wenn seit hunderten von Jahren in einen Fluss zuerst die Abfälle geworfen, anschließend das Vieh getränkt, ein Stück weiter die Wäsche gewaschen wird, anschließend die Menschen baden und zu guter Letzt das Trinkwasser aus dem Fluss entnommen wird, ist das eine Tradition, die dem heutigen Europäer völlig abwegig erscheint. Wer es nicht anders kennt, bringt die daraus resultierenden Krankheiten nicht damit in Zusammenhang. Statt an der Tradition etwas zu ändern, wird eine Ziege geopfert, um die „Götter“ zu besänftigen. Nicht immer sind Traditionen etwas Gutes und wenn sie anderen Menschen aufgezwungen werden sollen, sowieso nicht. Gute Traditionen setzen sich von alleine durch. Das ist aber nicht der Fall, weil nicht die Gesamtheit des kulturellen Erbes übermittelt wird, sondern nur, was der herrschenden Klasse hilft. Man muss lernen, zwischen dem sturen Festhalten an Traditionen, einem Identitätsverlust und einem Verbauen der Zukunft zu unterscheiden. Die längste und vor allem gemeinsame Tradition, die die Menschen haben, ist das Geld. Da sich diese Tradition durchgesetzt hat, sollte man annehmen, es ist eine gute Tradition. Und es ist eine gute Tradition. Denn es ermöglicht uns das Fest der Liebe, das Geben und Nehmen. Wie sollten wir sonst unter den Bedürftigen verteilen. Gott erhalte uns das Geld, auf dass wir weiter gute Menschen bleiben können.










Samstag, Dezember 22, 2012

Alternative Währungssysteme

Dass unser gegenwärtiges Geldsystem Veränderungsbedarf hat, ist selbst denen klar, die sich nicht damit beschäftigen. Die meisten tragen die Angst vor dem Kollaps des Geldsystems in ihrem Unterbewusstsein mit sich, ohne genau definieren zu können, woher sie rührt. Sie verstehen nicht, was um sie herum passiert, fühlen aber instinktiv, dass es nichts gutes ist. Viele igeln sich aus Angst ein und warten einfach ab. In diese Situation einer unbestimmten Auswegslosigkeit treten immer mehr Aufklärer, deren Zahl in jüngster Zeit stark zunimmt. Dem Anschein nach ist diese Aufklärung über das bestehende Geldsystem mit ihren Lösungsansätzen aus der Bevölkerung heraus entstanden und bahnt sich jetzt einen Weg in die Öffentlichkeit. Während einige der Aufklärer ihr Leben in Gefahr sehen, gibt es in Zeitungen und Fernsehen Reportagen und Berichte über unser Geldsystem. Regionale Gutscheinsysteme werden vorgestellt und als hervorragendes Engagement gepriesen. Der als Wunder von Wörgl bekannt gewordene Freigeldversuch wurde 1933 noch unter Androhung von Armeeeinsatz eingestellt. Seitdem hat sich aber ganz offensichtlich etwas verändert, denn alternative Bezahlsysteme breiten sich ungehindert aus. Ob sie allerdings ein Ausweg sind oder anders gesagt, ob sich das Wunder von Wörgl wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Das Wunder von Wörgl beruht meiner Meinung nach nicht nur auf einer Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit von Geld auf Grund einer Umlaufsicherung. Meiner Meinung nach ist das Erblühen vielmehr auf einen Wechsel von Kreditgeld zu Tauschgeld zurückzuführen. Die Folge davon war, dass der Mehrwert der Arbeit nicht mehr an Geldgeber abfloss, sondern in der Region verblieb. Der Zinses Zins Effekt, der sonst das Geld vermehrt, vermehrte, da er nicht abfloss, die Arbeit. Dieses System bringt den Arbeitenden Wohlstand und nicht den Geldgebern, denn Geld arbeitet nicht. Hätte dieses System sich 1933 durchgesetzt, wären wir vielleicht vom zweiten Weltkrieg verschont geblieben. Was hat sich aber seitdem verändert? Bei keinem der zahlreichen Regionalgeldversuche ist bis jetzt eine Armee aufmarschiert. Die Annahme, das Geldmonopol würde seinen Machtanspruch kampflos aufgeben, ist nicht sehr wahrscheinlich. Auch das Aufbegehren gegen das Geldsystem, welches mit großen finanziellen Mitteln für das herausgeben von Büchern und anmieten großer Säle erfolgt, scheint mir nicht glaubwürdig. Die Bürgerbewegung der DDR organisierte sich auf jeden Fall anders, auch wenn es sicher nicht ganz ohne Einfluss von Außen war. Eine Bürgerbewegung, die durch große Köpfe repräsentiert wird, hat schon verloren. Noch wird uns das Geldsystem mit Äpfeln aus biologischen Anbau erklärt. Aber spätestens wenn es an die Ausgestaltung einer Umlaufsicherung geht, wird man wieder Latein reden. In der Regel ist es aber ganz einfach. Wenn der gesunde Menschenverstand nicht mehr verstehen kann, was ihm verkauft wird, ist es Beschiss. Es bleibt auch Beschiss, wenn es ein Professor erklärt. Das angewendete Modell ist eigentlich ganz einfach. Es wird etwas bekanntes mit etwas unverständlichem kombiniert. Damit wird Vertrauen geschaffen und die Denkrichtung vorgegeben.Wer aber etwas aus Unverständnis, auf der Basis von Vertrauen, entscheidet, liefert sich aus. Die einfache Grundregel im Leben ist: unterschreiben sie nichts, was sie nicht verstehen. Daran ändert weder eine sympathische Erscheinung, ein teurer Anzug oder eine Goldrandbrille etwas. Deshalb sollte man jede Theorie einmal selbst überdenken. Wenn wir nur einen Bruchteil der „vorhandenen“ Geldmenge für den täglichen Warenverkehr benötigen, was bedeutet das für fließendes Geld? Der Theorie nach steht das Geld für Investitionen zu Verfügung.

Was ist aber, wenn mehr Geld vorhanden ist, als eigentlich gebraucht wird? Das fließende Geld ist kein Kreditgeld, sondern ein Tauschgeld, was zu Wohlstand führen würde, wenn der Mehrwert der Arbeit nicht abfließt. Das ist aber nicht der Fall. Wenn die Welt mit wertlosem Geld privatisiert wurde, ist alles, was wir tauschen können, die Arbeitskraft. Die Gewinne fließen den Eigentümern der Rohstoffe, Patente usw. zu. Ganz abgesehen davon wäre unser Geld restlos entwertet, wenn all das Geld, was jetzt mit Hochfrequenzhandel in hochspekulativen Finanzprodukten bewegt wird, dem realen Markt zur Verfügung stünde. Mit fließendem Geld können wir weiterhin unsere Arbeitskraft tauschen. Der Zwang zur Arbeit bleibt aber weiterhin bestehen. Woran kein Interesse bestehen wird, ist eine technische Entwicklung, die menschliche Arbeitskraft ersetzt. Das Interesse wird die Überwachung der Arbeitskraft. Vielleicht wird der Tag kommen, an dem wir begreifen, dass Wohlstand nicht der Inhalt unserer Taschen ist, sondern die Natur, ein unbeschwertes Leben. Vielleicht begreifen wir eines Tages, welcher Wohlstand Volkseigentum war. Noch fahren wir in den Urlaub und sehen riesige, eingezäunte Ländereien, die nicht betreten werden dürfen. Statt nachdenklich zu werden, entsteht in uns aber nur der Wunsch nach einem eingezäunten Grundstück im Urlaubsland. Den Nachteil von Privateigentum begreift man aber erst, wenn auf dem angestammten Weg plötzlich ein Zaun steht und man einen Umweg von 30 Kilometern machen muss. Die Abschaffung des Kreditgeldes ist vergleichbar mit der Abschaffung der Sklaverei. In den USA war dies die verlustreichste Auseinandersetzung. Dass eine derartige Entscheidung ohne Krieg, nur auf Grund gesunden Menschenverstandes, getroffen wird, ist gelinde gesagt unwahrscheinlich.



Mittwoch, Dezember 19, 2012

BETRUGSMASCHINE Geldsystem: EU US Schulden-Krise / EURO KRISE ( DOLLAR Banken Prof. Wilhelm Hankel) - YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=TnwiUbx2rj8

Machtkonzentration

Ja, es ist wahr, wir haben in Deutschland Pressefreiheit. Die Presse besitzt die Freiheit, mit Halbwahrheiten unsere Meinung zu manipulieren. Trotz alle dem gibt es zahlreiche Stimmen, die in der realen Entwicklung große Gefahren für unsere Demokratie und unser friedliches Zusammenleben sehen. Die gesellschaftliche Spaltung hat ein Ausmaß erreicht, dem man nicht mehr mit dem Schönen eines Armutsberichtes begegnen kann. Es wird auch sicher nicht mehr lange dauern, bis es keine offiziellen Zahlen zur Vermögensverteilung mehr gibt. Das Verheimlichen oder Schönen von Zahlen und Berichten ändert aber nichts an der Situation. Unsere Welt versinkt in Armut, denn der Wohlstand konzentriert sich immer mehr. Die ETH Zürich untersuchte die Verknüpfungen der 43000 größten Konzerne weltweit. Die Macht liegt danach in nur sehr wenigen Händen und die gegenwärtige Krise führt nur dazu, dass die Bündelung von Macht noch mehr zunimmt. Auf die Richtigkeit der Zahlen der Studie kommt es nicht an. Es spielt gar keine Rolle, ob es 100 ,1000 oder 10000 Menschen sind, die in den größten Konzernen unsere Geschicke lenken. Was eine Rolle spielt, ist, dass die erwirtschaftete Armut keine Rechtfertigung ihres Lebensstandards ist. Die Gewinne sind der Grund für die Armut. Der Kapitalismus wird uns als Erfolgsmodell verkauft. In Wirklichkeit ist er menschenverachtend. Menschen werden nicht mehr in Konzentrationslagern eingesperrt und vergast. Menschen werden mit Schulden versklavt und arbeiten sich zu Tode oder verhungern. Die Verantwortung dafür liegt bei einer „Hand voll“ Menschen, die sich hinter Diktatoren und „demokratischen Regierungen“ verstecken. Ich persönlich denke, dass niemand das Recht hat, über den Wert eines Lebens zu entscheiden. Selbst in einem „demokratischen“ Land wie Deutschland wurde ein Gesetz eingebracht, das mit dem Abschuss eines Flugzeuges eine Abwägung über den Wert eines Lebens zulassen wollte. Der Wert eines Lebens wird aber zunehmend durch dessen Besitz gekennzeichnet. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass der Besitzlose nicht nur rechtlos sondern auch vogelfrei ist. Es wird höchste Zeit, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, welche für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind, weil sie ihnen das zum leben nötigste vorenthalten. Wenn wir weiter wegsehen, ermöglichen wir ein totalitäres System und machen uns damit mitschuldig. Wenn Vertreter von Wirtschaftsinteressen Gesetze bestimmen und Regierungen austauschen, ist das keine Demokratie mehr, sondern ein autoritäres System. Auch die Strafverfolgung macht schon Unterschiede und ist politisch motiviert. Der letzte Schritt zum totalitären System ist die Immunität gegenüber jeder Gerichtsbarkeit. Der Grundstein dafür ist bereits mit dem ESM gelegt. Der Weg ist frei für ein totalitäres System des Finanzfaschismus. Leider können wir daran nichts ändern, denn wir sind ja zahlenmäßig hoffnungslos überlegen. Der Nationalsozialismus konnte nicht verhindert werden, weil sich die Opposition nicht einigen konnte. Was im kleinen nicht gelang, wird sich im großen wiederholen. Die europäische Union ist kein Garant für Frieden in Europa mehr. Auch in Europa wird ein Wirtschaftskrieg ausgetragen, der die EU destabilisiert. Daran tragen wir Deutschen maßgeblich die Schuld. Im Strafrecht wird nicht nur das Begehen einer Straftat geahndet, sondern auch dessen Beauftragung. Es macht keinen Unterschied, ob man eine Waffe bedient oder Geld für ein Verbrechen gibt, beides ist strafbar. In Griechenland wurde Angela Merkel als „Führer“ dargestellt und ich fürchte, dass so etwas sogar gewollt wurde. Die schlimmste Waffe ist nicht die Atombombe, sondern der Rassismus. Nur mit Rassismus schafft man es, Menschen aufeinander zu hetzen. Adolf Hitler war laut Geschichtsschreibung der größte Verbrecher des letzten Jahrhunderts. Er stand aber nur an der Spitze eines von Rassismus geblendeten Volkes. Einige der vom Rassismus geblendeten wurden als Kriegsverbrecher verurteilt. Was straffrei blieb, ist das Geld, welches diesen Rassismus schuf. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, daran etwas nachhaltig zu ändern. Wir hören auf, die Marionetten zu bestrafen, welche nur an den Geldfäden hängen und bestrafen den Puppenspieler (das Geld) selbst. Oder wir durchschneiden die Fäden und schaffen das Geld ab. Alles andere ist nur oberflächliche Kosmetik .