Dienstag, Dezember 31, 2013

Liebe Leser,


hin und wieder kommen mir Gedanken über die Funktion unseres Gehirns, die Art unseres Denkens. Dass Unternehmen uns mit Hilfe von Psychologen Kaufentscheidungen erleichtern wollen, ist durchaus bekannt. Markennamen sind viel Geld wert, weil der Aufwand, sie fest in unseren Köpfen zu verankern, viel Geld kostet. Informationen über die Funktion unseres Gehirns in Bezug auf Entscheidungsprozesse sind durchaus jedem zugänglich. Trotzdem ist uns oft nicht bewusst, dass wir gezielt in die falsche Richtung geschickt werden können. Von dem Einfluss der Lügen auf unser Leben ist vieles schon sprichwörtlich geworden. Das Benennen von Lügen unserer Zeit erhob einige Menschen zu großen Köpfen der Geschichte. Wir zitieren sie zwar, machen uns ihre Erfahrung aber nicht zu eigen. Wenn man für einen Gedanken ein passendes Zitat einer Persönlichkeit sucht, findet man dies auch. Es ist aber leider keine Bestätigung für die Richtigkeit des eigenen Gedankens. Mir ist aufgefallen, dass es in Unkenntnis der Herkunft von Zitaten unmöglich ist, sie einer Zeit, geschweige denn einer Person, zuzuordnen. Selbst das zuordnen zu einer politischen Haltung gelingt nicht. Wenn Leute auf der Straße Auszüge aus einem Parteiprogramm nicht einer Partei zuordnen können, was für Rückschlüsse soll man daraus ziehen. Dass wir gesagtes nicht zuordnen können, liegt nicht an einer Jahrhundert andauernden Politikverdrossenheit. Es liegt daran, dass Worte nichts mit Taten gemein haben. Trotz alledem vertrauen wir nach wie vor auf Worte. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, hier steht kein Wort, das ohne geschichtliche Kenntnis von Taten Misstrauen rechtfertigt. Es wird wahrscheinlich sogar Wähler gegeben haben, die sie für sozialistisch gehalten haben. Mann kann keinen Menschen an seinen Titeln und Worten messen, sondern an seinen Taten. Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Unsere Gesellschaft basiert auf einer großen Lüge. Die Etikentenschwindel der großen Parteien sind dagegen unbedeutend. Wenn in diesem Land christliche und sozialdemokratische Parteien regieren würden, gäbe es keinen Grund für ein Unbehagen. Die Taten der Parteien sagen etwas anderes aus. Kein Herrscher führt sein Volk ohne ideologische Vorbereitung in einen Krieg. Würden wir diese hinterfragen, gebe es weder den Krieg noch einen Fortbestand der Herrschaft. Ich wünsche Ihnen im neuen Jahr weniger gute Worte und mehr gute Taten.

Sonntag, Dezember 29, 2013

▶ Die Rentenlügner - Rentenangst - Der Kampf um die Altersversorgung - YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=Zqa-e5cK-6s#t=2616

Leibrentenversicherung auf ein Leben mit aufgeschobener Rentenzahlung, wahlweiser Rentengarantiezeit und Beitragsrückgewähr nach Tarif.... mit dem Recht auf planmäßige Erhöhung


Beginn der Versicherung 1994

Ablauf der Beitragszahlungsdauer 2025

Rentenzahlungsbeginn (Ablauf der Aufschubzeit) 2025

Beginn/Ablauf der Rentengarantiezeit 2025/2030

Monatliche Altersrente


Für den Beginn des Versicherungsschutzes ist auch §1 AVB maßgebend.


Zusätzlich zu den hier angegebenen garantierten Leistungen besteht Versicherungsschutz aus der Überschußbeteiligung .


Im Film hören sie „Der Vorstand hat beschlossen keine Überschußbeteiligung zu zahlen". Was dann bleibt sind 29 Jahre sparen für eine Rentengarantie von 5 Jahren. Leider ist das nicht der schlimmste Fall. 


Montag, November 11, 2013

Unser Finanzsystem wird erneut zusammenbrechen, ohne zu wissen warum, gibt es keinen Neuanfang, sondern eine Fortsetzung

Ökonomie ist nicht wirklich eine Wissenschaft, sondern eher eine Glaubenslehre. Die Marktwirtschaftslehren sind nicht einheitlich, weil von unterschiedlichen Funktionsweisen unseres Geldsystems ausgegangen wird. Wenn es keinen Konsens darüber gibt, was Geld eigentlich ist, kann es logischerweise keine Einigkeit darüber geben, was daraus erfolgt. Wir diskutieren darüber, ob das Glas halb voll oder halb leer ist und bemerken dabei gar nicht, dass das Glas gar keine Rolle spielt. Es geht um den Inhalt und da ist halb voll oder halb leer einfach die Hälfte eines ganzen. Halb voll oder halb leer wird es erst in Verbindung mit einer Stimmungslage oder einer Tätigkeit (eingießen, austrinken - abnehmend, zunehmend). Beim Geldsystem ist die Sache wesentlich komplizierter.

Hier sind wir nicht einmal in der Lage, mit der Festlegung auf eine Stimmungslage, zwischen halb voll oder halb leer zu unterscheiden, weil auch noch das Glas flexibel erscheint. Hier handelt es sich aber nicht um Taschenspielertricks eines Zauberers, der mit einem Glas mit doppeltem Boden arbeitet, sondern um Betrug. Die meisten Vorhersagen eines Zusammenbrechens unseres Geldsystems sind mit einer Anlageempfehlung verbunden. Auf einen genauen Termin für ein Zusammenbrechen wollen sich aber die wenigsten festlegen. Der Grund dafür ist ganz einfach. Wann unser Geldsystem zusammenbricht hängt von uns ab. Eine Totalüberwachung dient nicht der Terrorismusbekämpfung, sondern der Meinungsbeeinflussung. Um die nächste Stufe der Ausbeutung zu erklimmen, müssen wir 100% kontrollierbar sein. Die meisten Staaten sind schon hoffnungslos überschuldet und zahlen ihre Kredite mit neuen Krediten. In solchen Lagen brachen in den vergangen Jahrhunderten Kriege aus. Das Verteidigen von Besitztümern mit militärischen Mitteln hat durch die Aufrüstung eine Grenze erreicht. Hinzu kommt, dass der Gegner etwas ungreifbares geworden ist. Die Welt ist bei den „Märkten“ verschuldet. Keine Armee kann die „Märkte“ angreifen, das können nur wir, die Verbraucher, gegen die ein Überwachungskrieg geführt wird. Ziel ist es, die Möglichkeit zu nehmen, die „Märkte“ anzugreifen. Dazu wird als erstes den Nationalstaaten jede Gestaltungsmöglichkeit genommen. Die Einführung des Euro hat die einzelnen Nationalstaaten der Eurozone den „Märkten“ ausgeliefert. Wer sich in Abhängigkeit befindet, kann sich einer Strafe nicht entziehen und muss tun, was von ihm verlangt wird. Privatisierung wird so einfach erzwungen, Überzeugung ist nicht mehr nötig. Die Verbraucher werden mit Arbeitslosigkeit und Existenzangst unter Druck gesetzt, dass sie nur noch mit sich beschäftigt sind und resignieren. Es ist völlig klar, dass unser Finanzsystem zusammenbrechen wird. Alles was daraus erfolgt ist jedoch völlig unklar. Leider wird hier jede Menge Energie mit Überlegungen verschwendet, Geld vor einem Zusammenbruch zu retten. Dabei ist dies gar nicht möglich, denn der Sinn eines Finanzcrashs ist nun einmal die Geldentwertung. Wenn alle in Gold anlegen, gibt es ein Goldverbot. Wenn alle Immobilien besitzen, eine Zwangshypothek usw. usw. . Wer überlegt, sein Geld zu retten, legt damit schon den Grundstein für den nächsten Systemzusammenbruch. Die Überlegung muss sein: wie verhindern wir einen neuen Zusammenbruch, oder wie beseitigt man ein exponentielles System, oder wie beseitigt man Konsumzwang. Es ist klar, es wird einen Zusammenbruch des Geldsystems und einen „Neustart“ geben. Wenn sie bei der nächsten Autoreparatur sicher sind, dass ihr Auto ein neues Teil braucht und nicht nur ein neuer Sportwagen des Werkstattbesitzers abgezahlt werden muss oder Lebensmittel keine Gifte mehr enthalten und bedenkenlos konsumiert werden können, erst dann gab es einen Neuanfang. Es reicht nicht für ein kapitalistisches System, neue Namen wie Marktwirtschaft oder soziale Marktwirtschaft zu verwenden. Neue Begriffe schaffen genauso wenig Verbesserung wie ansteigende Kontostände, die trotzdem einen Kaufkraftverlust bedeuten. Mit einem Geldsystem Verteilungsgerechtigkeit zu gewährleisten, ist mehr als schwer. Das positive an Geld soll ja sein, dass es die Entwicklung vorantreibt. Wenn es ein gesundes Streben nach Gewinn gäbe, träfe das möglicherweise zu. Die Gier zerstört aber mehr als sie schafft. Wir befinden uns im Moment in einer Phase, in der kein wirklich wirtschaftlicher Fortschritt mehr stattfindet. Warum wird in letzter Zeit keine Arbeitskraft durch Maschinen und Roboter ersetzt. Die Antwort ist ganz einfach. Die Löhne sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt, menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen. Es ist im Moment auch nicht gewollt, uns mehr Freizeit zu verschaffen, in der wir über Verteilungsgerechtigkeit nachdenken können. Von früh bis spät arbeiten und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommen schafft eine resignierende Bevölkerung. Es gibt zur Zeit keinen Fortschritt in der Welt, außer bei der Privatisierung. Die These, dass steigende Löhne oder ein Mindestlohn Arbeitsplätze vernichten, ist nur die halbe Wahrheit. Eine Arbeit, die nötig ist, kann man nicht wegfallen lassen, nur weil es eine Gehaltserhöhung gab. Ja, der Gewinn wird kleiner. Und wenn der Gewinn aufgebraucht ist, gibt es wieder Fortschritt mit Ersatz von menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen. In einer gerechten Gesellschaft führt das aber nicht zu Arbeitslosigkeit, sondern zu Freizeit. Es scheint mir töricht zu sein, die Förderung von Fortschritt durch Geld in der Vergangenheit, auf die Zukunft zu übertragen. Jeder Dünger fördert das Wachstum nur so lange, bis das Feld über düngt ist. Nehmen wir das Glas weg, das eine Flüssigkeit einengt, gibt es kein halb voll oder halb leer mehr. Die Flüssigkeit wird zu einem ganzen, die sich gleichmäßig verteilt. Das einzige, was wir also tun müssen, ist, das einengende eines „Glases“ hinter uns zu lassen. Geld hat keinen Wert, sondern ist lediglich ein Symbol dafür. Die positiven Effekte, die Geld einmal hatte, sind auch schon lange nicht mehr vorhanden. Zur Vereinfachung eines Tauschhandels wird es nicht mehr benötigt. In der DDR gab es regen Tauschhandel, der allerdings auf einem Mangel beruhte. Eines hat er aber gezeigt, man kann Waren ohne Geld über lange Ketten tauschen. Auch Wohnungen wurden damals getauscht und das stellenweise mit über zwanzig beteiligten. All das haben die DDR Bürger ohne Internet und Smartphone App geschafft und zwar mit Telefon, Zeitungsanzeigen und der guten alten Post. Wofür man damals viel Zeit brauchte, könnte heute eine App in Sekunden erledigen. Geld war ein großer Fortschritt, der überflüssig geworden ist. Wenn „Geld“ in Bruchteilen von Sekunden mehrfach um den Globus geschickt wird, ist das keine Revolution im Börsenhandel. Nein, es ist eine Revolution im Warenhandel. Wir haben es nur nicht begriffen, weil wir immer noch in halb voll oder halb leer denken. Geld ist nur Symbol, es vermehrt sich nicht ohne Arbeitskraft. Wenn Arbeitskraft im Überfluss vorhanden ist, kann niemals Geld fehlen. Geld hat sich nicht weiterentwickelt, es charakterisiert eine Zweiklassengesellschaft. Es ist kein Fortschritt, sondern Zwangsjacke für gesellschaftliche Entwicklung. Wenn wir in der Lage sind, in Bruchteilen einer Sekunde Symbole um den Globus zu tauschen, können wir auch Waren tauschen. Geld ist ein unnötiger Zwischenschritt, der Arbeitskraft verschwendet.


Max Planck sagte:

Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.

Es wird höchste Zeit, die Irrlehre zu erkennen. Denn niemand weiß, ob die Menschheit noch 50 Jahre hat. Im Moment sind wir noch Meilen von dieser Erkenntnis entfernt, denn die Gesellschaft entwickelt sich zurück und selbst der Nationalsozialismus erscheint wieder möglich. Vor den zu heute lächerlichen Überwachungsmöglichkeiten der Staatssicherheit hatten wir Angst. Ein vielfaches davon macht uns aber heute keine Sorge. Für alle, die es nicht begreifen wollen, es geht nicht darum, ob man etwas in der Vergangenheit zu verbergen hat, sondern es geht darum, was man in der Zukunft gestalten darf.


▶ WSI-Herbstforum 2012 - Hat Politik noch eine Chance gegen Krisenursachen und Krisenfolgen? - YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=4Hm2tLJkiHw&feature=youtu.be

Sonntag, Oktober 13, 2013

50 Jahre ohne Feuerwerk


Ein 50ster Geburtstag wird groß gefeiert, aber warum eigentlich. Weil es die Hälfte unseres Lebens ist? Wohl eher nicht. Gerade Männer, welche nicht in Wohlstand leben, schaffen es oft gerade einmal bis zur Rente. Der 50ste ist eine Leistungsschau, was habe ich erreicht im Leben. „Mann“ zeigt, was man sich leisten kann, ein Ständchen vom Kammerorchester mit Opernsängerin oder Stripperin und Bier bis zur Besinnungslosigkeit. Was habe ich mit fünfzig erreicht? Haus, Auto, Boot, Pferd? Für meine Verhältnisse kann ich stolz auf das erreichte sein, zumal jeder „Stein“ mit eigenen Händen geschaffen wurde. Nur zufrieden bin ich nicht. Es ist aber nicht der Wohlstand, sondern die Lebensumstände, mit denen ich nicht zufrieden bin. Die Jagd nach Wohlstand ist es, die uns vom Weg abbringt. Bis 1989 war ich zu jung und wusste nur, was ich nicht wollte. Ein klares, politisches Ziel hatte ich aber nicht vor Augen. Die DDR irgendwie verbessern, wozu der christliche Glaube prädestiniert erschien. Als Pfarresssohn glaubte ich an christliche Nächstenliebe. Eine andere Meinung hatte natürlich Einfluss auf das Fortkommen, als Repressalien habe ich es nicht empfunden. Dass man mich aus Mangel an Mitgliedschaften in diversen Organisationen der DDR von bestimmten Veranstaltungen aus schloss und ich z.B. bei Gewerkschaftsversammlungen als einziger weiterarbeiten musste, war eine logische Konsequenz. Der Unterschied zu heute ist, dass ich auch heute noch als gesellschaftlich untragbar gelte, nur sagt es mir heute keiner mehr offen ins Gesicht. Dass man als Christ einen großen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung in der DDR nehmen konnte, zeigt die friedliche Revolution sehr deutlich. Auch wenn ich mich nicht von der anfänglichen Euphorie anstecken lies, mein Begrüßungsgeld sausen lies und erst nach 18 Monaten das erste Mal in den Westen fuhr, habe ich mich von der Freude über die Einheit blenden lassen. Dann kamen sehr schnell Existenzängste und die lähmen den Verstand mehr wie jede Droge. Das einzige, auf das ich heute noch ein wenig stolz sein kann, ist, dass ich Helmut Kohl nicht gewählt habe. Das ist aber nicht wirklich viel für ein halbes Jahrhundert. Ich möchte die DDR nicht besser machen, als sie war, aber was hat sich für uns wirklich verändert!? Was nützt Meinungsfreiheit, wenn keiner mehr zuhört. Was nützt Umweltschutz, wenn er nicht für alle gilt. Was nützen demokratische Wahlen, wenn sie nichts ändern können? Was nützt Reisefreiheit, wenn man Hartz IV bezieht. Die schlimmste Erfahrung meines Lebens war definitiv nicht die DDR, sondern Hartz IV. Der Kapitalismus kann nur mit ständigem Wachstum überleben, dass dies auf Grund begrenzter Ressourcen unmöglich ist, muss jedem klar sein. Wir brauchen über kurz oder lang eine Gesellschaft, die gerecht und sparsam mit unseren Ressourcen umgeht. Wer glaubt, dass dies im Kapitalismus möglich ist, glaubt auch an den Osterhasen. Da das Wort Sozialismus bzw. Kommunismus durch die Medien Angstschweiß auslöst, nennen wir es gerechte Marktwirtschaft ohne Finanzbedarf. Leider werden wir die Ketten der Existenzangst nicht los, um einen geordneten Übergang zu schaffen. Aber eines Tages wird die Wut der Hoffnungslosigkeit diese Ketten sprengen. Auf Blut eine gerechte Gesellschaft zu schaffen, ist aber sehr schwer und ich hoffe sehnsüchtig, dass wir rechtzeitig aus unserer Angststarre erwachen. 50 Jahre sind kein Grund zum feiern, wenn die Gewissheit für die Zukunft der Nachkommen fehlt. Wer unser Geldsystem versteht, sieht darin keine Zukunft. Geld vergiftet die Welt und die Menschen. Leider habe ich dies 20 Jahre zu spät erkannt. Bis es die Mehrheit erkennt, wird noch viel Zeit vergehen. Ein Fukushima reicht auf jeden Fall nicht aus, denn die Zusammenhänge und Folgen von Katastrophen werden weiter verschwiegen. Keine Regierung wird kommen und sagen: wir müssen weniger verbrauchen, denn wir zerstören unsere Lebensgrundlage. Nein, wir sollen gebrauchsfähige Produkte wegwerfen, um Energie einzusparen, die bei der Herstellung schon verbraucht wurde. 50 Jahre sind kein Grund zum feiern, aber der Zeitpunkt, sich etwas zu wünschen. Mein Wunsch ist es, dass wir erfahren, was unser Lebensstil der Billigprodukte weltweit anrichtet. Unser Gewissen soll sich nicht mit Unwissenheit schützen können. Wenn wir nicht zur Nächstenliebe fähig sind, müssen wir fähig sein, Menschen leiden zu sehen. Der Kapitalismus ist ein Verdrängungswettbewerb, den es nur noch gibt, weil hier nicht nur Reich Arm verdrängt, sondern auch jede Verantwortung erfolgreich verdrängt wird. Der Wunsch nach Wahrheit darf nicht Verfassung gefährdend sein, und damit auch nicht strafbar. Jeder kann diesen Wunsch haben und er führt automatisch zur Beseitigung der aktuellen Grundordnung. Allerdings gibt es mehr als einen Entwicklungsweg. Den in Richtung einer gerechten, demokratischen Marktwirtschaft, um das schlimme Wort nicht zu benutzen, und den Faschismus. Auch wenn es die meisten nicht wahr haben wollen, das Ende der DDR war ein Rückschritt. Allem Anschein nach wird sich diese Entwicklung fortsetzen. Das Bestreben einer absoluten Überwachung zeigt eindeutig, welche Entwicklung angestrebt wird. Es ist nur noch ein ganz kleiner Schritt zum Faschismus und damit wird die Wahrheit strafbar. Dieser kleine Schritt ist der wahrscheinliche, weil auch im Faschismus Vorteile genutzt werden können und Vorteile sind uns nun einmal wichtiger als Gerechtigkeit. Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass unser Gewissen mit den Folgen dieser Vorteile belastet wird. Wenn aus Mutti die totale Merkel wird und wir es trotzdem wollen, dann soll es so sein.




Samstag, September 07, 2013

Ein klares Nein zum Krieg ist die beste Sicherung ihrer Sparvermögen

Es ist sehr erfreulich, dass sich in den Leserkommentaren und Umfragen ein anderes Bild darstellt, als in den Medien. Es mag unbegreiflich erscheinen, warum wir auf einen dritten Weltkrieg zusteuern, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Dazu muss man erst einmal den Grund erkennen. Eigentlich spielt es gar keine Rolle, wer für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist, denn er ist sowieso nur Vorwand. Anderen Ortes gab es für einen Giftgaseinsatz nur eine Rüge. Unser Geldsystem hat einen systemischen Fehler, der im Youtube Video „Fabian der Goldschmied“ für jeden verständlich erklärt wird. Die Finanzkrise ist kein Zufall, sondern mathematisch berechenbar. Unser Geldsystem bricht wegen der Exponentialfunktion des Zinses regelmäßig zusammen und wird durch Inflation, Zwangsabgaben oder Krieg regelmäßig korrigiert.

Dass diese Korrektur bereits überfällig ist, dazu finden sie im Internet genügend Meinungen. Darunter auch zahlreiche angesehene Professoren. Es ist allerdings nicht so, dass wir dem völlig ohnmächtig gegenüberstehen. Genau genommen entscheiden wir mit unserem Umgang mit Geld, ob es Krieg gibt oder nicht. Dazu müssen sie aber erst einmal den Willen aufbringen, unser Geldsystem zu verstehen. Aus einem Pfennig werden in 2000 Jahren mit Zins und Zinses Zins Milliarden von Erdkugeln in purem Gold. Das ist einfache Mathematik, der Rest braucht etwas Ausdauer. Krieg oder Inflation sind uns sicher, denn es fehlt uns ganz offensichtlich der Mut, richtig zu wählen. Ich habe mir das TV Duell der Spitzenkandidaten angesehen. Wenn es da um Mehrbelastungen geht, fordert uns die Kanzlerin auch ganz schnell auf, genau hin zu hören. Inzwischen haben selbst die Angst vor Mehrbelastung, die nicht einmal Einkommenssteuer zahlen. Wenn die Mehrbelastung bei einem zu versteuernden Einkommen von 100.000€ 1.380€ ausmacht, ist es doch wohl kaum der „Mittelstand“, der sich dagegen auflehnen muss. Wenn es Krieg im Nahen Osten gibt, ist es völlig egal, ob wir daran direkt beteiligt sind oder nicht. Wir werden mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen dafür bezahlen. Damit ist eine Unterstützung eines Kriegseinsatzes ein direkter Angriff auf die Sparvermögen der Bürger. Unsere Bundeskanzlerin wird nicht müde zu beteuern, dass deutsche Sparanlagen sicher sind. Auch im TV Duell hat sie das wiederholt. Das ist aber eine glatte Lüge. Auch unsere Generation wird für den Fehler im Geldsystem bezahlen. Krieg ist die einfachste Form, die Schuld anderen zuzuweisen und deshalb wird es Krieg geben. Natürlich wird sich Mutti dann wieder für uns einsetzen und verhindern, dass sich die Energiekosten verzehnfachen. Wenn sich die Energiepreise nur verdreifachen, ist das ein großer Erfolg der Bundesregierung. Es kommt nicht darauf an, genau hin zu hören, was eine Partei sagt, sondern darauf, was sie nicht sagt. Wer sagt denn, dass das kapitalistische System auf Grund eines Fehlers im Geldsystem zum Scheitern verurteilt ist? Eine Partei, die dies nicht erkannt hat, kann weder ihre Spareinlagen sichern noch Krieg verhindern. Es gibt eine ganz einfache Antwort auf die Sicherung der Sparvermögen. Die Sparvermögen können nicht sicher sein, weil sie zum großen Teil gar nicht vorhanden sind. Wenn sie keine Golddeckung besitzen, ist es egal, ob sie ihr Erspartes aus einem Arbeitsverhältnis in der Produktion oder mit Spekulation an der Börse erworben haben. Beides ist gleich viel wert. So gesehen hat sich Arbeit im Kapitalismus noch nie gelohnt. Was ist das für ein Leistungsanreiz, für einen Wohlstand im Alter zu sparen, wenn man für die Sicherheit dieses Sparvermögens richtig wählen muss. Wenn wir CDU wählen sollen, damit unsere Sparvermögen sicher sind, gibt man doch indirekt zu, dass sie es nicht sind. Wie kann man gleichzeitig versichern, dass die Spareinlagen sicher sind und auf der anderen Seite Angst schüren, dass dies bei anderen Parteien nicht der Fall ist. Was ist der große Unterschied zwischen den „Einheitsparteien“? Die Unterschiede sind in Wahrheit so unbedeutend, dass sie keine Alternative bieten. Sie werden uns aber vorgespielt, damit wir im Fall von Unzufriedenheit und unpopulären Entscheidungen eine Scheinalternative haben. Die wahren Alternativen werden von der „Einheitspartei“ Deutschlands als regierungsunfähig abgestempelt. Ein klares Nein zum Krieg ist die beste Sicherung ihrer Sparvermögen.

http://denkprovokation.blogspot.de/2013/04/die-deutschen-spareinlagen-sind-sicher.html
Denkprovokation: Die deutschen Spareinlagen sind sicher !

Sonntag, September 01, 2013

Wir wollen keinen Krieg

Ein Krieg gehört nicht zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. Deshalb muss ein Krieg ideologisch vorbereitet werden. Nicht ohne Grund heißt es, das, was im Krieg zuerst stirbt, ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass die Menschen keinen Krieg wollen. Selbst in einer Demokratie dürfen wir aber nicht darüber entscheiden. Wenn wir unsere Stimme in der Wahlurne beerdigt haben, kann die Regierung machen was sie will. Laut Umfragen ist in den westlichen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen Krieg mit Syrien. Nun spielt es in einer Demokratie schon lange keine Rolle mehr, was das Volk will. Die Regierungen setzen sich schon seit langer Zeit über den Volkswillen hinweg, wie zum Beispiel in Deutschland über den Mindestlohn. Jetzt wird dies aber noch übertroffen und der Unterschied zu einer Diktatur schmilzt dahin. Das Britische Unterhaus stimmte gegen einen Kriegseinsatz. Was ein völlig normaler Vorgang in einer Demokratie wäre, wird in den Medien als Niederlage bezeichnet. Die Konsequenz aus der Ablehnung ist eine Umbildung des Unterhauses wegen fehlender Parteidisziplin. Was bitte ist denn mit dem freien Willen der Abgeordneten. Mit welchem Recht urteilen wir über andere Länder, wenn unsere Abgeordneten nicht aufs Volk hören und unsere Präsidenten nicht auf ihre Abgeordneten. Es ist der Gipfel der Unverschämtheit, dieses System anderen aufzuzwingen. Bevor wir anderen Demokratie aufzwingen wollen, sollten wir sie erst einmal im eigenen Land wieder herstellen. Noch haben wir die Möglichkeit, im eigenen Land wieder Demokratie ohne Waffen herzustellen. Dieses Zeitfenster schließt sich aber zusehends. Premierminister David Cameron zeigt uns, was Fraktionsdisziplin bedeutet. Hier von einer Demokratie zu sprechen, ist absurd. Ein Abgeordneter ist schon lange nicht mehr dem Volk oder seinem Gewissen verpflichtet, sondern der Obrigkeit, den Kreditgebern der Länder.

Sonntag, August 04, 2013

Die Völkerrechtslage in Deutschland, Stellungnahme des unabhängigen Völkerrechtlers Prof. Dr. jur.,Bracht

http://www.volksgewerkschaft.de/download/voelkerrecht-von-prof-dr-jur-bracht.pdf

Dieses Rechtssystem ist eine einzige Lüge, nicht weil es meinem persönlichen Empfinden widerspricht, sondern weil es gegensätzliche Meinungen, sogar von Juraprofessoren, zulässt. Wie soll man sich auf den Rechtsstaat verlassen, wenn selbst die, die das Recht unterrichten, in der Auslegung unterschiedlicher Meinung sind (Demonstrationsrecht Stuttgart 21). Wenn Gesetze nötig sind, um zwischenmenschliche Beziehungen zu regeln, müssen sie dann nicht auch von den Menschen verstanden werden können? Wenn Gesetze nicht mehr verstanden werden, verlieren sie nicht ihre eigentliche Funktion? Gesetze bestimmen nicht für uns, sondern über uns, was auch der Grund ist, warum wir sie nicht verstehen dürfen. Ich würde den aktuellen Vorgang der Demokratisierung mit der Christianisierung vergleichen. Die Verfahrensweise ist die gleiche, die angewandten Mittel ähnlich. Nur zählt weder das Volk Gottes zu den glücklichsten Menschen der Erde, noch das Volk des Dollars. Die glücklichen Menschen werden ausgerottet oder zu „Wohlstand und Demokratie“ bekehrt. Jeder, der erkennt, auf dem falschen Weg zu sein, hat die moralische Pflicht, sein Wissen zu teilen. Whistleblower müssten in einer demokratischen Gesellschaft eigentlich vom Staat geschützt werden. Sie werden aber nicht geschützt. Im Fall Edward Snowden wurde von den USA zugesichert, den Whistleblower nicht zu töten oder zu foltern. Ein Land, das eine derartige Erklärung abgeben muss, ist kein demokratisches Land und kann kein Vorbild für die Welt sein. Der Fall Gustl Mollath ist ähnlich. Nach 7 Jahren Psychiatrie hält nicht nur die Bevölkerung, sondern auch große Teile der Justiz, Mollath für unschuldig. Trotzdem ist es nicht möglich, den Mann auf freien Fuß zu setzen. Was ist das für ein Rechtsstaat, wenn man ein Wiederaufnahmeverfahren derart hinauszögern kann. Dieses Rechtssystem dient nicht dem Bürger, sondern dem Kapital. Es wird Zeit, Recht verständlich zu machen, damit das Gesetz wieder eine Schutzwirkung für den Bürger einnimmt. Wenn ich nicht mehr nachvollziehen kann, ob die BRD überhaupt als Staat existiert, liegt der Fehler nicht in der Frage.