Sonntag, August 05, 2012
Was nützt das größte Wissen, wenn es die Gier eliminiert.
Sonntag, Juli 15, 2012
Angst um Geld
Sonntag, Juli 01, 2012
Zwei Drittel Mehrheit trotz größter Unsicherheit erkauft
http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?legislativePeriod=17&conference=188&action=search&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&mask=search&destination=search&contentArea=details&isLinkCallPlenar=1
( 188. Plenarsitzung ab 08:36:00 )
Was man zu hören bekommt, sind ständige Beteuerungen, man hätte es sich nicht leicht gemacht, bis hin zu: kein Parlamentarier hat je so große Opfer gebracht. Man hört, dass der ESM Vertrag, in der zu beschließenden Form, bereits hinfällig ist und zur Direktfinanzierung von Banken, auf dem EU Gipfel, das genaue Gegenteil vereinbart wurde von dem, was die Abgeordneten beschließen sollen. Wir hören von schweren Bedenken gegen den ESM und Fiskalpakt und trotz alle dem sogar von Stolz, dies mit beschließen zu dürfen. Die zwei drittel Mehrheit ist nicht Ausdruck tiefster Überzeugung, das richtige zu tun, sondern trotz schwerster Bedenken, keine Alternative zu haben. Die Rechtfertigung für das Gesetzespaket ist die Sicherung des Wohlstandes durch Wachstum. Wir hören wieder einmal vom kleinen Handwerksmeister und von Omas Sparbuch, die nicht in Anspruch genommen werden sollen. Ich unterstelle aber den Bundestagsabgeordneten, dass keiner so dumm ist, das zu glauben. Das mit dem Wachstum ist auf jeden Fall erst einmal Quatsch, denn nichts kann ewig wachsen. Natürlich kann der Erfindergeist noch zahlreiche Produkte herstellen, die wir unbedingt brauchen, wie zum Beispiel einen Fußgeruch messenden Schuhanzieher. Die Ressourcen, aus denen wir schöpfen, bleiben aber trotz alle dem begrenzt. Eine falsche Entscheidung wird nicht dadurch besser, dass man sie sich nicht leicht gemacht hat und angeblich alternativlos ist. Das Problem ist das eingeschränkte Denkmuster. Selbst ESM und Fiskalpakt sind nicht automatisch schlecht, wenn wir als Wähler mit bestimmen könnten. In der Debatte wurde gesagt, man müsse alles für eine Geldstabilität tun, denn ist das Geld schlecht, ist alles schlecht. Das Problem ist nur, unser Geld ist schlecht und der Grund aller Probleme, denn das Zinssystem ist eine Exponentialfunktion, welches zusammenbrechen muss. Wir haben im Moment riesige Privatvermögen, die das Warenangebot übersteigen. Man will aber Geldstabilität mit mehr Geld erreichen . Das genaue Gegenteil ist aber die Lösung. Wenn man ein Gesetz zur Schuldenbegrenzung erlässt, zeigt dies aber nur, in welche Richtung gespart werden soll. Für die Besteuerung von Vermögen bräuchte man diese Rechtfertigung nicht. Das Sparen, was hier in ein Gesetz gefasst wurde, bedeutet also nichts anderes, als die Festschreibung von Privatisierung des gemeinschaftlichen Eigentums. Wenn man sich hinstellt und einen Krieg in Europa für unmöglich erklärt, hat man nicht begriffen, welchem Ausverkauf man zugestimmt hat. Wenn das Anhäufen von Reichtum exponentiell ist, wie lange kann es dann noch dauern, bis wir für das Atmen zahlen müssen. Es muss jedem klar sein, dass damit ein friedliches Zusammenleben beendet ist. Politiker glauben anscheinend nur, auf der richtigen Seite zu stehen, sonst hätte das Gesetzespaket durchfallen müssen. Dass es wachsenden Widerstand gegen ESM und Fiskalpakt gibt, ist den Politikern bekannt, denn sie bekommen, z.B. über Abgeordneten-Check, zahlreiche Protest-E-Mails. Nach Angaben des Providers ging die Seite kurz vor der Abstimmung wegen Virenbefall vom Netz, was ein kleiner Vorgeschmack auf die Demokratie der Zukunft ist. Trotz alle dem dürften den Parlamentariern andere Denkweisen zum ESM / Fiskalpakt bekannt sein. Als erstes sollte man begreifen, dass, wenn man sich Sorgen um die Verschuldung in Europa macht, man sich gleichzeitig Sorgen um die Vermögen machen muss, denn Schulden stehen immer Vermögen in gleicher Höhe gegenüber. Der ESM soll Europa stabilisieren, Ländern, die in Schieflage geraten sind, helfen und damit zeigen, dass sich Spekulationen gegen einzelne Eurostaaten nicht lohnen. Mit dem ESM wird die Geldmenge aber vergrößert und Spekulationen damit angeheizt. Das viel gepriesene Prinzip vom Fördern und Fordern führt nur zu einem Schuldenabbau in wertlosem Giralgeld. Da die Schulden gedeckelt sind und Sozialabbau nicht grenzenlos möglich ist, bleibt am Ende nur der Vermögensabbau in physischen Werten. Da unser Geldsystem auf Grund des Zinses zusammenbrechen muss, ist der Oma ihr Sparbuch, das unsere Politiker so verteidigen, mit jedem Tag, an dem dieses System aufrecht erhalten wird, weniger wert. Was wir mit dem ESM- Fiskalpakt verlieren, ist weit mehr als Geld.
Sonntag, Juni 17, 2012
Die Versorgungslücke
Dienstag, Juni 12, 2012
Fließendes Geld im Mittelalter
„Was bringt den Doktor um sein Brot? Die Gesundheit und der Tod. Drum hält er uns damit er lebe zwischen beidem in der Schwebe“ ( Eugen Roth ) Im Finanzsystem ist es ganz genau so. Und was wird vorgeschlagen? Den Arzt wechseln.
Hinter jedem Arzt stehen aber Konzerne. Es ist durchaus möglich, dass wir über fließendes Geld abstimmen dürfen. Wir werden aber nicht darüber entscheiden, wie die Umlaufsicherung gestaltet wird. Wer an fließendes Geld glaubt, hält ein gerechtes Steuersystem für möglich. Die Umlaufsicherung wird aber wie unser Steuersystem ausfallen.Wenn das Geld aller zwei Jahre verfällt und umgetauscht werden müsste, wäre das das Ende der Schwarzgeldkonten? Jetzt denken sie einmal nach, ob das ein Vorteil für sie ist, wenn sich sonst nichts ändert. Ein Staat, der nicht in der Lage ist, ein gerechtes Steuersystem zu schaffen, wird auch keine Umlaufsicherung einführen, die nicht umgangen werden kann.
Samstag, Juni 09, 2012
Über Geld und die Salami Taktik
Sonntag, Juni 03, 2012
Vorherrschaft ist keine Überlegenheit
Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen,dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist. Max Planck
Nichts ist schwieriger, als der geordnete Rückzug aus unhaltbarer Position. Carl von Clausewitz
Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Bertolt Brecht
In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze. Tacitus
Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen. Grundgesetz Artikel 26
Dienstag, Mai 22, 2012
Das „Goldenes Mittelalter“ als Lösung der Finanzkrise?
Finanzkrise. Bei keinem der Experten, die sich oft schon über Jahre oder
Jahrzehnte mit fließendem Geld beschäftigen, habe ich gehört, dass es
dies im Mittelalter bereits von 1150-1450 gegeben haben soll. Wenn wir
die meisten Stadtgründungen und Kirchenbauten einem zinsfreien
fließendem Geld verdanken, warum haben wir im Geschichtsunterricht
nichts davon gehört? Wenn ich das richtig verstanden habe, gab
Erzbischof Wichmann um 1150 Münzen aus, die zweimal im Jahr getauscht
werden mussten, um das Eintreiben der Steuern zu vereinfachen. Der
positive Effekt des fließenden Geldes auf die Stadtentwicklung war also
eher eine Nebenwirkung. Nun will ich nicht sofort glauben, was ich im
Internet lese, denn die Rückwärtssuche über Erzbischof Wichmann, die
Fugger usw. bringt keine eindeutigen Ergebnisse. Die Frage ist aber,
warum taucht das Thema auf der Internetseite der Freien Union und bei
wallstreet online auf. Wenn jemand vom goldenen Mittelalter berichtet,
in dem der Handwerker nur an 4 Tagen in der Woche arbeiten musste, von
wem würden sie diesen Bericht erwarten? Warum hat es 560 Jahre gedauert,
bis fließendes Geld wieder als Alternative gesehen wird? Wir befinden
uns in Zeiten großer Veränderungen, von denen niemand wissen kann, wie
sie ausfallen. Selbst wenn die öffentliche Meinung durch die Medien
stark beeinflusst wird, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, wie wir
reagieren. Ich möchte an dieser Stelle einmal keine Meinung zum Goldenen
Mittelalter abgeben. Eine Meinung sollen sie sich selber bilden. Und
denken sie daran, im Handwerk und den Naturwissenschaften gibt es
Experten, im Geldwesen nicht. Hier reicht gesunder Menschenverstand.
Wenn sie an ihrem gesunden Verstand zweifeln, können sie sich das Thema
fließendes Geld für 48 € in der Arena in Leipzig von Experten näher
bringen lassen. Die Vorträge von Andreas Popp sind durchaus
unterhaltend. Wenn die Vorträge zum fließenden Geld sie nicht
überzeugen, machen sie gleich ein Termin für ein Seminar zur
Vermögenssicherung für 98 €. Auf den ersten Blick würde ich sagen die
Themen widersprechen sich aber ich bin ja auch kein Experte.
http://bayern.freieunion.de/text.php?s=print&id=24&key=94e6d43ea8681d9cec28ad9bd7befab8
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144509-1-10/goldenes-mittelalter-2-0-ein-weg-aus-der-krise
Montag, Mai 21, 2012
Sonntag, Mai 20, 2012
Mittwoch, Mai 09, 2012
Montag, Mai 07, 2012
Wir müssen verrückt sein
Montag, April 23, 2012
Unser Geldsystem wird nicht mit Vernunft sondern mit Hass aufrecht erhalten
Donnerstag, April 19, 2012
Sonntag, April 15, 2012
Samstag, April 14, 2012
Lust auf neues Denken - Neues Denken statt neues Geld
Freitag, April 13, 2012
Sonntag, April 01, 2012
ESM - der Weg in den „Finanz“Faschismus.
Merkmale-dirinfo.de
Der Faschismus duldet keine andere Weltanschauung neben sich. Getreu dem
Führerprinzip haben sich alle seinen Regeln, die vom Führer sozusagen verkörpert werden, in ihrem Denken und Handeln zu unterwerfen. Das Führerprinzip ist mit allen Mitteln durchzusetzen. Gewalt gilt dabei als absolut legitim. Als ebenso legitim gilt die gewaltsame Machtergreifung, denn der "natürliche" Anspruch auf die Macht besteht aus der Sicht des Faschisten ohnehin. Diese Macht ist demnach dauerhaft zu sichern. Meinungsfreiheit, demokratische Strukturen, eine funktionierende Opposition oder gar freie Wahlen sind daher in solchen Systemen nicht denkbar. Um dem Gedanken der Gleichheit im Volke gerecht zu werden, duldet der Faschismus keine Interessenvertretungen einzelner Gruppen wie beispielsweise Gewerkschaften oder Frauenbewegungen. Die offizielle Partei gilt als einzige Interessenvertretung aller. Die eigene Nation bzw. das eigene Volk steht an erster Stelle. JedeEntwicklung, auch im Ausland, wird ausschließlich danach bewertet, obsie den Bedürfnissen der eigenen Nation dient. Tut sie das nicht, kann dies ein ausreichender Grund für einen Angriff sein.Unterfüttert wird diese Denkweise mit einem Rassismus, der das eigene Volk als höherwertig und überlegen gegenüber anderen Völkern betrachtet. Deshalb soll eine Stärkung und Vergrößerung dieses Volkes zu einer Verbesserung der Welt führen. Der Rassismus, oftmals verbunden mit Antisemitismus, entfaltete sich bisher nur im nationalsozialistischen Deutschland in vollem Umfang, allerdings ist jedes faschistische Regime dafür anfällig. Zur Reinerhaltung des Volkes erfolgt eine Auslese, in deren Rahmen alsminderwertig geltende Gruppen herabgesetzt oder "aussortiert" werden. Dies kann sich auf Behinderte oder Homosexuelle beziehen, aber auch aufAnhänger unliebsamer Weltanschauungen oder Immigranten und deren Nachkommen.
Auf youtube stehen Redebeiträge der NPD vor dem Sächsischen Landtag zu ESM. Im Normalfall hört man die nicht an. Wenn es aber um eine grundlegende, unwiderrufliche Entscheidung geht, ist jede Meinung für ein Gesamtbild wichtig. Die Medien vernachlässigen das Thema nicht fahrlässig sondern vorsätzlich. Wer nicht einseitig informiert werden will, muss selbst suchen. Schauen sie sich doch einmal die 172. Plenarsitzung zum ESM an. Dann sehen sie, was herauskommt, wenn die Wahlplakate, die sie wählen, sprechen Es gibt vieles, was wir bereits verschlafen haben. Deshalb gibt es in Europa mit dem Lisabonvertrag wieder die Todesstrafe, obwohl die Mehrheit dies sicher ablehnen würde. Über die Ursachen des Arabischen Frühlings will ich nicht anfangen zu debattieren. Die Menschen werden aber nicht die Freiheiten bekommen, für die sie auf die Straßen gingen. Was sie bekommen ist die Weltherrschaft des Finanzkapitalismus. Unternehmen, Staaten, Bürger ohne die Möglichkeit der Gegenwehr. Die letzten Möglichkeiten zur demokratischen Gegenwehr werden wir allem Anschein nach verschlafen. Vor 10 Jahren war ich mir noch sicher, wann es wieder etwas ähnliches wie Sozialismus auf deutschem Boden geben wird. Inzwischen habe ich Bedenken, ob staatliche Einzellösungen, welcher Art auch immer, überhaupt eine Chance gegen das Finanzkapital haben. Das Finanzkapital beseitigt im Moment jegliche Art von Selbstverwaltungen und bündelt die Staaten mit Hilfe des IWF, der Weltbank und des ESM zu größeren, kreditabhängigen Verwaltungseinheiten. Was dann passieren wird, ist die Anpassung an den niedrigsten Standard, wie wir es jetzt in der EU erleben, nur weltweit. Was sich durchsetzt, ist der niedrigste Standard, mit dem das meiste verdient wird. Die Schere zwischen fleißig und reich wird so immer mehr auseinander gehen bis es Aufstände gibt . Sollten die Medien uns einmal nicht den richtigen Schuldigen vermitteln können, so dass sich die Aufstände gegen die Demokratie des Geldes richten, kann die Todesstrafe zur Niederschlagung der Aufstände angewandt werden. Solange sich die Empörung gegen Ossis, Harz IV Empfänger, Griechen usw. richtet, ist die Anwendung der Todesstrafe nicht zu befürchten. Denn wenn wir beginnen uns gegenseitig die Schädel einzuschlagen, verdienen die Kapitalbesitzer kräftig dazu. Mit dem ESM erteilen wir ihnen unwiderruflich Einzugsermächtigung für unser Konto und halten so ein völlig überspanntes System am Leben, das schon zusammenbrechen würde, wenn wir elektronische Zahlungen einstellten und nur mit Bargeld bezahlten. Die Menschen wollen keine Alternativen, weil bei ihnen Angst geschürt wird etwas zu verlieren. Unsere Konten sind aber schon lange leer, wir haben es nur noch nicht gemerkt, denn elektronische Speicher sind noch geduldiger als Papier.
Deutscher Bundestag: 172 Plenarsitzung zum ESM und Fiskalpakt
ESM + LISSABON Vertrag & TODESSTRAFE = DIKTATUR in EUROPA
http://www.youtube.com/watch?v=29eTRNSYekQ
Nichtbeistands-Klausel
Rede von Sahra Wagenknecht : Mediathek des Deutschen Bundestages
"Vom organisierten Geld regiert zu werden,
ist genauso schlimm wie vom organisierten Verbrechen regiert zu
werden"
Samstag, März 31, 2012
Samstag, März 24, 2012
Vertrauen schenken
Mittwoch, März 21, 2012
Samstag, März 17, 2012
Mittwoch, März 14, 2012
Mittwoch, März 07, 2012
Alternativlos!
In der Sendung geht es um Korruption und Manipulation in der Politik,
wie sich Politik und PR annähern, und wie sich die Politik der Weltbank
und des Weltwährungsfonds (IMF) gegenüber afrikanischen Ländern und die
Poltik Deutschlands gegenüber Griechenland und Frankreich ähneln.
Samstag, März 03, 2012
Donnerstag, März 01, 2012
Montag, Februar 27, 2012
Bundespräsident: "Gauck ist die falsche Person" — Der Freitag
http://www.freitag.de/politik/1208-gauck-ist-die-falsche-person
Erhellendes zum Gauck’schen Verständnis von “Freiheit“ | Lars Schall
http://www.larsschall.com/2012/02/21/erhellendes-zum-gauckschen-verstandnis-von-%E2%80%9Cfreiheit%E2%80%9C/
Kein Beleg für technische Manipulation des Gauck-Votings | MDR.DE
http://www.mdr.de/nachrichten/voting146.html
Ich vermute einmal, dass es in den nächsten Wochen einen sprunghaften Anstieg von Skandalen durch Enthüllungsjournalismus geben wird. Die aktuellen Umgestaltungsprozesse in der Europäischen Union und der Welt können nicht völlig verheimlicht werden. Deshalb werden wir mit ausreichend Aufregung versorgt, damit wir uns nicht die falschen Gedanken machen.Unser letzter Bundespräsident ging mit sehr viel Aufsehen. In anderen Ländern gab es ähnliche Fälle, wie Dominique Strauss-Kahn und Silvio Berlusconi. Die Presse gewinnt aber nicht an Glaubwürdigkeit, nur weil sie sich am Steinigen von Politikern beteiligt. Es gibt immer zwei Seiten, einer der Gefälligkeiten annimmt und einen der sie gibt. Eine glaubwürdige Presse verfolgt den Schmierstoff des Systems bis zu seiner Quelle und nicht nur bis zum ersten Leck. Davon sind wir meilenweit entfernt. Was wir denken sollen, wird uns schon lange von den Medien vorgegeben. Ich habe mir ein paar Vorträge von Joachim Gauck auf youtube angesehen. Man muss, um jemanden richtig einschätzen zu können, nicht nur lesen, was er gesagt hat, sondern ihn dabei auch sehen. Ich kann mich mit seiner Lebenswirklichkeit nicht identifizieren und das, obwohl ich sie fast eins zu eins erlebt habe, nur eine Generation später. Die Eitelkeit Joachim Gaucks ist für mich fast unerträglich. Vor diesem Mann muss man sich vorsehen. Der neue Bundespräsident ist ein Kuckucksei, von dem man nicht weiß, wer ihn uns ins Nest gelegt hat. Der „Markt“ schuf den Bundespräsidenten als sein Ebenbild. Vielleicht schuf er ihn auch als weiteres Ablenkungsmanöver, denn Frankreich hat den ESM Vertrag schon ratifiziert. Es kann jetzt ganz schnell gehen. Gauck nennt sich einen Demokratielehrer und spricht viel von Verantwortung. Wenn die „demokratischen Volksvertreter“ bei ihm gelernt haben, würde das einiges erklären.
Samstag, Februar 25, 2012
Freitag, Februar 24, 2012
Montag, Februar 20, 2012
Sonntag, Februar 19, 2012
Der Rücktritt des Bundespräsidenten und die vierte Macht
Sonntag, Februar 12, 2012
Gibt es eine Lösung für die „Wirtschaftskrise“ ?
Wenn man erst einmal anfängt zu suchen, finden sich im Internet unzählige interessante Lösungsansätze. Die meisten befassen sich mit alternativen Geldsystemen. Einiges von den Vorträgen scheint gut durchdacht. Wir hören zum Beispiel, dass das Geldsystem zu den Menschen passen muss. Sind wir unterschiedlich und wenn ja, worin? Der Spanier legt sich mittags hin und der Deutsche nimmt eine Herztablette und arbeitet durch. Sind das Unterschiede, die ein Geldsystem beachten muss? Wenn dem so wäre, könnte man das Problem mit einem Geldsystem, das die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft beachtet, lösen. Ich kann nur nicht so richtig daran glauben, denn wir sind letztendlich alle gierig, nur die Ausprägung ist unterschiedlich. Ich denke, die Lösung des Problems ist einfacher als man denkt. Unser Leben wird durch das ständige Streben nach Anerkennung bestimmt. Die größte Anerkennung gewinnt man durch maximalen Wohlstand. Im normalen Alltag bleibt diese Anerkennung den meisten Menschen verwehrt. Die einzige verbleibende Möglichkeit für einfache Menschen, gesellschaftliche Anerkennung zu erfahren, ist der Krieg. Nur der Krieg macht aus dem überflüssigen, unerwünschten Teil der Bevölkerung Patrioten. Stellen wir uns einmal vor, die Ressourcen der Erde sind begrenzt und enden am Tag X. Wäre es da nicht patriotische Pflicht, so sparsam wie nur irgend möglich mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen? Müsste nicht der Mensch am angesehensten in der Gesellschaft sein, der Ressourcen einspart? Sparsamkeit mit Ressourcen schließt Produktivität und Erfindungsgeist nicht aus . Sparsamkeit ist nicht der Weg zurück in die Steinzeit sondern Fortschritt. Der Krieg ist die größte Vernichtung von Ressourcen und keine patriotische Pflicht, sondern ein Verbrechen an der Menschheit, den es nur wegen der Gier einzelner gibt. Wir sollten die Besitzer von Flugzeugen, Jachten, Nobelkarossen, Luxusimmobilien, Ländereien usw. nicht mehr bewundern sondern verachten, weil sie die Lebensgrundlage unserer Nachkommen verschwenden. Unser Leben würde sich sofort zum Besseren verändern, und das ohne Gewalt. Es macht aber keinen Sinn, über das alles zu diskutieren, bevor man unser System nicht verstanden hat. Wenn sie das Geldsystem verstehen wollen, googlen sie - Fabian der Goldschmied -. Inhalt:
Was ist Geld?
Wie entstanden Banknoten, Schecks usw.
Der grundlegende Fehler im System
Warum überall Geld fehlt
Warum die Bürokratie immer weiter ausufert
Warum die Belastungen für die Bürger laufend anwachsen
Warum es zu Kriegen kommt
Warum das Bargeld schrittweise abgeschafft wird
Die Ursache der Globalisierung
Das unentdeckte Geheimnis des Banken- und Geldwesens
http://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0
15.02.2011 Arte: Kaufen für die Müllhalde – ein Bericht auf Arte über geplante Obsoleszenz (Veralterung) von Produkten. Hier erfahren sie, wie zB. ein Drucker mit dem Einbau eines Betriebsstundenzählers unbrauchbar gemacht wird.
http://www.youtube.com/watch?v=tI798T2tRrQ
Zum Schluss habe ich ihnen zwei Zitate bekannter Persönlichkeiten herausgesucht, die zum Thema passen. Bekannt werden Zitate nur, wenn sie aussprechen, was wir im innersten fühlen. Wir und die Zeit sind es, die ein Zitat zur Weisheit machen. Die Prominenten sind nicht schlauer wie wir, sie werden nur als einzige überliefert. Würden Zitate nicht nach gesellschaftlichen Bedürfnissen gefiltert, was bliebe dann von der Weisheit. Wir brauchen keine fremden Weisheiten, sondern alle Informationen, um endlich frei zu denken.
„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
Henry Ford
„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“
Mahatma Gandhi
Samstag, Februar 04, 2012
Goldschmied Fabian - Warum überall Geld fehlt (ganze Länge) - YouTube
Noch einfacher kann man das Finanzsystem nicht erklären.
Dienstag, Januar 31, 2012
Kommt der Crash CLUB2 ORF - YouTube
2 Stunden Bewegung im Kreis. Eine gesellschaftliche Alternative wird
nicht einmal angesprochen.
Sonntag, Januar 29, 2012
nach-denken
Samstag, Januar 28, 2012
Freitag, Januar 27, 2012
Hetzkampagne gegen Christian Wulff Hintergrund -ESM Vertrag
unseren Bundespräsidenten folgen, sehen sie sich diese beiden Videos an.
Andreas Popp - Danistakratie ! Auszug ! Die Herrschaft des Wuchers
[Wissensmanufaktur]
http://www.youtube.com/watch?v=7Y9RGzFGwXM
Hetzkampagne gegen Christian Wulff Hintergrund -ESM Vertrag
http://www.youtube.com/watch?v=xJdrEL9HhF4
Wenn sie dann noch glauben, dass es eine freie Presse gibt, die die Gesamtheit der „öffentlichen Meinung darstellt", sollte man ihnen das Wahlrecht aberkennen. Die Presse gehört dem Kapital und wer für den Bundespräsidenten Partei ergreift, wird gelöscht. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Demonstration gegen den Bundespräsidenten mit „Mietdemonstranten" inszeniert wurde. Eine derartige Meinung wird aber in den Kommentaren fast aller Zeitungen gelöscht. Können sie ausschließen, dass wir einen Bundespräsidenten haben, der so viel Gewissen und Rückgrat besitzt, uns vor dem größten Fehler der Geschichte zu bewahren?? Nein, das können sie nicht, weil sie überhaupt keine Ahnung haben. Sie sind zu faul, sich alternativ zu informieren und verlieren den Blick für das Wichtige. Wir diskutieren lieber über „Hundebisse aus aller Welt", weil uns das so vorgegeben wird. Fangen sie endlich an, selbst zu denken, sonst haben wir bald die nächste Generation, die den Faschismus nicht hat kommen sehen.
Donnerstag, Januar 26, 2012
Mittwoch, Januar 25, 2012
Sonntag, Januar 22, 2012
Treibjagd oder Pressefreiheit ???
Auf der Suche nach Peter Hartz – YouTube http://www.youtube.com/watch?v=sv6bjbzxDB4
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass hier der Grundstein für neues Ungemach gelegt worden ist. Der ganze Bericht ist auf jeden Fall ein Paradebeispiel, wie man durch reine Wortwahl auf einmal Peter Hartz positiv darstellt. Das gleiche hätte man mit Christian Wulff tun können und damit titeln: „Breite Mehrheit der Bevölkerung für Wulffs Verbleiben im Amt“. Eine Demokratie gibt es nur mit Pressefreiheit und Pressefreiheit gibt es nur ohne Medienkonzerne. Die Zerschlagung der Medienkonzerne erscheint mir heute genauso utopisch wie damals das Ende der DDR. Wenn die Einrichtung einer Beschwerdestelle über Zensur im Petitionsausschuss kein Gehör findet und der Bürger im Umgang mit den Medien nicht kritischer wird, wird es einen unabhängigen Politiker nicht mehr geben. Gregor Gysi sagt, dass Christian Wulff nicht mehr die geforderte Souveränität für das Amt besitzt und sich abhängig gemacht hat.Gysi sieht die Gefahr, dass Wulff, durch die Abhängigkeit von Angela Merkel, seine überparteiliche Unabhängigkeit verloren hat und die Regierung bei offenkundig grundgesetzwidrigen Gesetzen nicht kritisieren kann. Was Gysi vergisst, ist, dass Angela Merkel ein inniges Verhältnis zu Springer und Bertelsmann pflegt. Ein Bundespräsident, der den Mut hat, sich gegen die Medien zu behaupten, hat seine Unabhängigkeit nicht verloren sondern er gewinnt sie erst. Dabei fallen ihm ausgerechnet die in den Rücken, welche selbst ein Interesse haben müssten, die Macht der Medien zu beschränken. Wenn die Presse schon über geschenkte Bobbycars berichten muss und die Staatsanwaltschaft trotz alledem keinen ausreichenden Anfangsverdacht für die Einleitung von Ermittlungen sieht, spricht das doch für unseren Bundespräsidenten. Das bis jetzt bekannt gewordene ist doch noch vergleichsweise harmlos zu dem Sumpf, in dem manch andere Politiker stehen. Kurt Biedenkopf wird heute noch wegen seiner „Verdienste“ als König Kurt bezeichnet, dabei steht der Mann mehr als hüfttief im Sumpf. Bedauerlicherweise gibt es kaum Journalisten, die auch kritische Fragen stellen. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn Journalisten für das Stellen von Fragen zum „Sachsensumpf“ zu Geldstrafen verurteilt werden. Wir haben keine Freie Presse und keine unabhängigen Politiker. Einen Heiligen kann man unter Politikern nicht erwarten, aber möglicherweise einen, dessen Gewissen Grenzen kennt. Bevor man dem medialen Großaufgebot folgt, sollte man nachdenken, ob dies nicht der Fall sein könnte und Christian Wulff nicht die Starbesetzung ist, aber vielleicht der kleinere Schaden.
Samstag, Januar 21, 2012
Donnerstag, Januar 12, 2012
Sonntag, Januar 08, 2012
Demo gegen Bundespräsidenten mit Mietdemonstranten ???
Samstag, Januar 07, 2012
Kampagne gegen Bundespräsidenten Wulff
Ich finde es bemerkenswert, wie in unserer Gesellschaft, in der sonst doch eher die kollektive Vergesslichkeit herrscht, sich sogar Freunde unseres Bundespräsidenten genau erinnern und ausgiebig mit der Presse reden. In wie viele Fällen von Spendenaffären, Amtsmissbrauch, Korruption, Steuerhinterziehung usw. usw. war dies nicht der Fall. Hat die Presse Helmut Kohl zerrissen, als er sich weigerte, in der Parteispendenaffäre die Namen der Spender zu nennen? Ich habe nichts gelesen, wo man auf Grund von Zweifeln zur Zurückhaltung aufruft. Selbst nach der Stellungsnahme des Bundespräsidenten und der anschließenden Bekanntgabe von Teilen des Wortlautes der Mailboxnachricht hat niemand Zweifel, sondern man deutet den Wortlaut zu Ungunsten von Herrn Wulff. Wenn man nicht nur mit ja oder nein antwortet, beginnt schon der Spielraum für Interpretation . Man kann, wenn man will, die gesamte Erklärung auch positiv bewerten. Der Bundespräsident spricht zu Beginn des Interviews von einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung, angesichts der medialen Vorverurteilung ist dies allerdings unwahrscheinlich. Selbst die Nachdenkseiten, welche eher kritisch berichten, greifen den Bundespräsidenten an und werfen ihm sogar vor, dass er „dem Springer-Verlag und der Bild Zeitung die Gelegenheit bot , sich als Vorkämpfer für die Pressefreiheit aufzuspielen und so tun konnte, als würde sie auch vor konservativen Politikern nicht klein bei geben. Dabei war die wohlfeile Kampagne gegen Wulff nur eine Machtdemonstration dafür, wie die Medien und die Öffentlichkeit mobilisiert werden können, wenn die Politik nicht nach der Pfeife von Springer tanzt.“ Die Nachdenkseiten sind der Meinung, dass die Kampagne gegen Wulff eine Machtdemonstration der Presse ist, stellt aber nicht die Frage, wozu diese Machtdemonstration dient.
In dem Film „Wag the Dog“ wird als Ablenkung von einer Krise wegen sexueller Belästigung vor den Präsidentschaftswahlen ein Krieg gegen Albanien erfunden und von Amerikas Topp-Produzenten gefilmt und zusammengeschnitten. Der Wahrheitsgehalt dieses Films spielt keine Rolle, Fakt ist, Politik ist nicht ehrlich, sonder wird mit Lügen, Halbwahrheiten und Ablenkung betrieben. Ich bin mir sicher, dass es bald wie für Theodor von Gutenberg auch für Christian Wulff eine breite Unterstützung in der Bevölkerung geben wird. Eine Ablenkung funktioniert am besten, wenn man die Bevölkerung in zwei Lager spaltet. So lange wir uns beschimpfen und darüber streiten, ob ein Verteidigungsminister oder Bundespräsident gehen soll oder ein Bahnhof unter die Erde gelegt wird, stellt niemand wichtigere Fragen. Es ist erschreckend, was die Medien aus uns machen. Das Interview unseres Bundespräsidenten war perfekt inszeniert und nur ein wohlwollender Artikel und wir haben einen Bundespräsidenten der Herzen. Ist ein Bundespräsident, der ganz offensichtlich von dem Wohlwollen der Presse abhängig ist, in der Lage, seine Aufgaben wahrzunehmen, zu denen unter anderem das Unterzeichnen und Prüfen von Gesetzen gehören? Ich wünsche mir nichts mehr als einen Bundespräsidenten, der mit den Medien „Krieg“ führt und ihre Macht zerschlägt. Dass Christian Wulff jetzt auch noch wegen seiner Rolle als früheres Aufsichtsratsmitglied von Volkswagen unter Beschuss gerät, finde ich nachdenkenswert. Eine Drohung in Höhe von 1,8 Milliarden, wann hat es das schon einmal gegeben?
Sonntag, Januar 01, 2012
Wehrdienst und Gewissen
Das gleiche gilt für den Dienst in der Armee. Man muss prüfen, ob Glatteis herrscht, bevor man sich ans Steuer setzt. Vor 20 Jahren hatten wir noch kalten Krieg, inzwischen ist es eiskalt.
Soll die einzige Erkenntnis, die wir aus dem 2. Weltkrieg gezogen haben, sein, einen Krieg als bewaffneten Konflikt zu benennen. Es gibt keine edlen Ziele für das Töten und es gibt keine Macht, die unser Gewissen von der Schuld befreien kann. Es gibt nur die Gier, die das Gewissen verdrängt.
Samstag, Dezember 24, 2011
Samstag, Dezember 17, 2011
Dienstag, Dezember 13, 2011
Sonntag, Dezember 11, 2011
Klimagipfel
Organspende bleibt von Praxisgebühr befreit
Wenn man einmal in Ruhe nachdenken würde, gibt es keinen Grund, die Praxisgebühr zu ändern. Die Krankenkassen haben einen Überschuss, was will man denn mehr. Warum sollen denn die Arztbesuche zurückgehen? Hängt das nicht von dem Gesundheitszustand der Bevölkerung ab und ist der vielleicht viel besser geworden? Die einen sind krank, weil sie zu viel arbeiten müssen, die anderen sind krank, weil sie nicht arbeiten können. Die Lebenserwartung von Harz IV Empfängern und Aufstockern sinkt bereits. Wir haben jetzt schon eine Zweiklassenmedizin und jetzt will man das noch verschärfen? Die meisten trauen sich gar nicht mehr zum Arzt aus Angst, ihre Arbeit zu verlieren. Was will man dann mit der Erhöhung der Praxisgebühr bewirken. Gesunden, besser verdienenden ist die Gebühr egal, außerdem sind die sowieso meist in der privaten Krankenversicherung. Die Geringverdiener gehen aus Zeitmangel und Angst, ihre Arbeit zu verlieren, selten zum Arzt . Die einzigen, auf die eine Praxisgebühr einen Effekt haben kann, sind Harz IV Empfänger und Rentner. Ein Harz IV Empfänger geht nicht aus langer Weile zum Arzt . Die sind wirklich krank und das nicht zuletzt, weil sie als Fußabtreter der Gesellschaft herhalten müssen. Bei den Rentnern gibt es ähnliche Effekte . Viele werden krank, weil sie plötzlich nicht mehr gebraucht werden und oft mit dem Eintritt ins Rentenalter ihre sozialen Kontakte verlieren. Wahrscheinlich sind die Rentner die einzige Gruppe, bei der man Arztbesuche vermeiden könnte, weil hier manchmal der Arztbesuch als Ersatz für soziale Kontakte genutzt wird. Wenn dies ein Problem ist, schafft man das nicht mit einer Erhöhung der Praxisgebühr aus der Welt. Unser Sozialsystem ist ein Hypochonder. Es redet sich ein krank zu sein, ist es aber nicht, denn die Ausgaben sind im Verhältnis zum BIP unwesentlich gestiegen. Kosten senken bedeutet auch Lebenserwartung senken. Natürlich betrifft das nicht alle. Wohlstand ist nach wie vor lebensverlängernd und sozialverträgliches Ableben sichert Wohlstand. Wenn etwas reformiert werden muss, dann die soziale Kälte dieser Gesellschaft und nicht die Praxisgebühr. In den Kommentaren zu den Artikeln der großen Zeitungen gibt es auch viel Zustimmung für eine Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch. Das liegt daran, dass sich die Mittelschicht nach unten abgrenzen will und sich damit für Oberschicht hält. Leider beschleunigt sie damit ihren Niedergang. Von der gesamten Politik profitieren nur die Reichen und es genügt eben nicht, wenn man sich dazugehörig fühlt. Aus Angst, etwas zu verlieren, das man gar nicht hat, büßt man Lebensqualität ein, die man noch besitzt. Der Arztbesuch als wirtschaftliche Überlegung ist Verlust an Lebensqualität. Unser Sozialsystem hat noch große Reserven, denn es zahlen noch lange nicht alle ein. All jene, die jetzt aufschreien, sollten endlich begreifen, dass ihre Besitzstandswahrungen nur dem Erhalt einer Oberschicht dienen, der sie nie angehören werden. Der Kampf um den Aufstieg in die Oberschicht ist ein Selbstbetrug.
Freitag, Dezember 09, 2011
Sozialpolitik im Schnellkochtopf
„Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel: Zirka 270.000 Selbstständige mussten im Jahr 2010 mit 500 Euro netto im Monat (inkl. Transferleistungen) über die Runden kommen. Rund 950.000 Personen hatten ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.100 Euro. Besonders betroffen sind Solo-Selbstständigen, weiblichen Selbstständigen oder Selbstständigen in der Kreativwirtschaft.“ An der
Festsetzung der Mindest- Beitragsbemessungsgrenze für freiwillige Mitglieder ändert das allerdings nichts. Das Zahlen von Krankenkassenbeiträgen auf das wirkliche Einkommen ist weiterhin nicht möglich. Vor ca. 5 Jahren begründete der Petitionsausschuss dies damit, dass es keinen Sinn macht, sich für ein niedrigeres Einkommen als die Beitragsbemessungsgrenze selbständig zu machen. Zu gut deutsch, wer weniger hat, rechnet sich arm. Dass Aufschwung, stagnierende Umsätze, sinkende Investitionen, Fachkräftemangel und sinkende Reallöhne nicht zusammenpassen, interessiert weder Politik noch Presse. Der Versicherungswirtschaft schiebt man seit Jahren mit dem in Frage stellen der Sozialversicherung und der Förderung der privaten Altersvorsorge die Kohle schubkarrenweise in den Rachen. Angeblich wird unser Sozialsystem zu teuer. Der Anteil der Sozialausgaben am BIP ist aber kaum angestiegen. Dass die Geringverdiener dabei angearscht werden, interessiert niemanden. Aber wehe die privaten Krankenkassen haben Einbusen durch die Armenschweine, die vom System ausgeblutet werden. Der Arbeitsmarkt kocht vor sich hin, aber im „Schnellkochtopf“. Da brodelt nichts, aber eines Tages fliegt der Deckel weg. In der „Küche“ hilft kein Lüften mehr, da muss renoviert werden.
Mittwoch, Dezember 07, 2011
Ein Piraten der Pläne für die Zukunft macht wird zur Landratte
Freitag, Dezember 02, 2011
4 - Jiddu Krishnamurti - Rede - Deutsch - Die Konditionierung durchbrechen. - YouTube
Vor kurzem haben wir uns auf Grund des Verhaltens der Fische in unserem
Aquarium über klassische Konditionierung unterhalten. Dazu gibt es
zahlreiche Tierversuche. Aber in wie weit gilt das auch für den
Menschen? Auf meiner Suche, ob es wissenschaftliche Untersuchungen mit
Menschen gibt, bin ich auf diesen Beitrag auf youTube gestoßen.
Zusammenfassen kann man ihn nicht und kommentieren wäre falsch, aber
jeder sollte sich einmal die nötige Zeit dafür nehmen.