Dienstag, Juni 14, 2011
Umweltzone- Probleme bei der Plakenttenzuteilung für Transporter mit LKW Zulassung - Verschlechterung bei der Kennzeichnungsverordnung zu erwarten
In einem meiner früheren Beiträge habe ich über das Problem der Plaketten für Transporter mit LKW Zulassung berichtet. Wir haben uns deshalb an die Handwerkskammer gewendet, welche sich ihrerseits an den Zentralverband des deutschen Handwerks ZDH gewandt hat. Da sich hier nichts bewegte, haben wir uns an die Linke gewandt deren Antwort ich hier anhänge. Leider ist es so, dass Anliegen, die eigentlich eine Verbesserung bewirken sollen, oft ins Gegenteil umschlagen. Wenn ich die Antworten auf die Anfrage der Linken lese, wird genau dieser Fall eintreten. Ich rate deshalb jedem Besitzer eines Transporters mit PKW Zulassung, sich schnell die Plakette zuteilen zu lassen (auch wenn er sie im Moment noch nicht braucht), um unter Bestandsschutz zu fallen.
Sehr geehrter Herr Teichmann,
Sie hatten sich vor etwas mehr als 2 Monaten an Dr. Gregor Gysi mit dieser Frage gewandt. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich Ihnen als zuständiger Verkehrsreferent erst jetzt antworte
Wir waren aber nicht untätig: im Gegenteil haben wir sehr schnell nach Ihrer Anfrage über den zuständigen Abgeordneten Ralph Lenkert eine Frage an die Bundesregierung gestellt. Die sehr ausführliche Antwort hänge ich Ihnen als Datei an. Das Problem war und ist dann, dass weder mir noch meinen Kollegen klar war, was diese Antwort genau bedeutet. Daraufhin habe ich formlos eine Nachfrage an das zuständige Umweltministerium gestellt. Die Antwort darauf ließ bereits etwas auf sich warten, sie ist hier ebenfalls angehängt. Da wir auch diese Antwort nicht richtig verstanden haben, haben wir uns an weitere Experten gewandt, die uns – nach längerer Wartezeit - aber auch nicht wirklich weiterhelfen konnten. Um die Wartezeit nicht noch länger auszudehnen schicke ich Ihnen hiermit nun die beiden Antworten zu, vielleicht können Sie damit ja auch bereits etwas anfangen. Ich jedenfalls verstehe immer noch nicht, wieso baugleiche Fahrzeuge als Pkw und Lkw unterschiedlich eingestuft werden und vermute durchaus, dass da dem Gesetzgeber ein kleiner Fehler unterlaufen ist, den man natürlich nicht zugeben will.
Mit freundlichen Grüßen
Gerrit Schrammen
ihre schriftliche Frage mit der Arbeitsnummer 4/13 vom 1. April 2011
„ist es zutreffend, dass für einige Fahrzeuge keine Plakette nach der Kennzeichnungsverordnung(35.BlmSchV) vergeben werden dürfen, weil es in einigen Fällen eine Lücke in der Kennzeichnungsverordnung gibt - so soll es für den T4 eine Plakette nur bei PKW- Zulassung, nicht aber bei LKW- Zulassung geben - und wenn ja, wie will die Bundesregierung diesen Missstand beseitigen?“
beantworte ich wie folgt:
Personenkraftwagen, Wohnmobile oder Nutzfahrzeuge, die die gleichen Abgasanforderungen einhalten, werden nach der Verordnung zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung vom 10.Okt.2006(BGBI. I S. 2218) ( Kennzeichnungsverordnung), die durch die Verordnung vom 5. Dez. 2007(BGBI. S. S 2793) geändert worden ist, grundsätzlich gleich behandelt. Dies gilt entsprechend auch bei der Nachrüstung mit einem genehmigten Partikelminderungssystem. Nach den Bestimmungen der Kennzeichnungsverordnung erhalten bestimmte Wohnmobile oder Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse (zGM) von mehr als 2500kg, die mit einem Partikelminderungssystem der Partikelminderungsklasse PMK 1 nach Nummer 3.4.3 der Anlage XIV der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) nachgerüstet worden sind, eine gelbe Plakette. Bestimmte Personenkraftwagen oder Wohnmobile mit einer zulässigen Gesamtmasse (zGM) von mehr als 2500kg kann hingegen eine grüne Plakette zugeteilt werden, wenn die Anforderung der Stufe PM1 Anlage XXVI StVZO eingehalten werden. Den betroffenen Fahrzeugen soll im Grunde nur dann eine grüne Plakette zugeteilt werden dürfen, wenn sie mit einem Partikelminderungssystem der Stufe PM2 bzw. der Partikelminderungsklasse PMK2 nachgerüstet worden sind. Partikelminderungssysteme der Stufe PM2 bzw. PMK2 stellen bei den in Rede stehenden Fahrzeugen sicher, dass der Grenzwert für die Partikelmasse der Abgasstufe „EURO4“von 0,025g/km eingehalten wird. Dagegen stellt ein Partikelminderungssystem der Stufe PM1 bei den in Rede stehenden Fahrzeugen lediglich sicher das der Grenzwert für die Partikelmasse der Abgasstufe „Euro3“ von 0,050 g/km eingehalten wird. Da die Zuteilung für die in Frage stehenden Fahrzeuge, die mit einem Partikelminderungssystem der Stufe PM1 Anlage XXVI StVZO nachgerüstet wurden, vor dem Hintergrund der am 1. Jan. 2010 in Kraft getretenen Luftqualitätsgrenzwerte nicht als gerechtfertigt anzusehen ist, wird die Bundesregierung diese Begünstigung bei der nächsten Novelierung der Kennzeichnungsverordnung aufheben.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Heinen-Esser
Sehr geehrter Herr Schrammen,
Ihre Nachfrage auf die Antwort zu der Schriftlichen Fragen von Herrn MdB Lenkert mit der Arbeitsnummer 4/13 vom 8.4.11 beantworte ich wie folgt:
Die emissionsbezogenen Schlüsselnummern „xx“ und die damit verbundenen Abgasvorschriften für Pkw und Lkw, nach denen eine Zuteilung zu einer Schadstoffgruppe der Verordnung zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung (35. BImSchV) erfolgt, sind nicht identisch. Ist im (alten) Fahrzeugschein in der Schlüsselnummer zu 1 "Fahrzeug- und Aufbauart" beispielsweise 1605 „xx“ bzw. in der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I in Feld 14.1 die 04 „xx“ eingetragen, ist die emissionsbezogene Schlüsselnummer "xx" Pkw-bezogen. Ist dagegen im Fahrzeugschein in der Schlüsselnummer zu 1 "Fahrzeug- und Aufbauart beispielsweise 2105 „xx“ bzw. in der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I in Feld 14.1 die 06 „xx“ eingetragen, ist die emissionsbezogene Schlüsselnummer "xx" Lkw-bezogen." Aus diesem Grund ist es möglich, dass Pkw eine gelbe Plakette zugeteilt werden kann, mit denselben beiden Ziffern der Emissionsschlüsselnummer bei Lkw aber keine Plakette zugeteilt werden darf. Dies ist sachlich richtig, weil die betroffenen Fahrzeuge unterschiedliche Abgasanforderungen (vgl. Klartextangabe) einhalten, wie das nachfolgende Beispiel verdeutlicht:
- „160551“ bzw. „0451“ mit der Klartextangabe „98/69/EG III;A“ = „gelbe Plakette"; ebenso
- „210554“ bzw. „0654“ mit der Klartextangabe „98/69/EG III;A“ = „gelbe Plakette"; dagegen
- „210551“ bzw. „0651“ mit der Klartextangabe „93/59/III,GKL:G1“ = “keine Plakette“
Bei der Vergabe von Plaketten ist daher unbedingt darauf zu achten, ob eine emissionsbezogene Schlüsselnummer nach Pkw- oder nach Lkw-Bestimmungen zugeteilt worden ist.
Den Ausführungen der Anfrage folgend, ist der Werkstatt bei der Ausgabe der gelben Plakette an dieser Stelle ein Fehler unterlaufen. Entgegen der in der Anfrage aufgestellten Behauptung wurden in der 35. BImSchV keine Fahrzeuge vergessen."
Sonntag, Juni 12, 2011
Empört Euch
Stephan Hessel endet mit: Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen.
Stephan Hessel : Empört Euch ISBN 978-3-550-08883-4 3,99 €
Mittwoch, Juni 01, 2011
Montag, April 18, 2011
Samstag, April 16, 2011
Fukushima
Freitag, April 15, 2011
Detailansicht - Attac Deutschland - www.attac.de
Das Bundesbüro von Attac in Frankfurt am Main ist am heutigen Donnerstagvormittag von der Staatsanwaltschaft München durchsucht worden. Laut Durchsuchungsbefehl des Münchner Amtsgerichts wird dem Vorstand des Attac-Trägervereins vorgeworfen, mit der Veröffentlichung eines Gutachtens zur BayernLB auf der Attac-Homepage das Urheberrecht verletzt zu haben.
Ein verhängnisvoller Deal | NachDenkSeiten – Die kritische Website
Steuerhinterziehung unter karibischer Sonne und Schweizer Aufsicht
Recht ohne Gerechtigkeit
Die Kapitulation vor dem Verbrechen
Donnerstag, April 14, 2011
Mittwoch, April 13, 2011
Volker Pispers - WDR 2 Schulden
Jetzt sagen Sie nicht, es ist schon wieder Dienstag - denn da wird es
politisch topaktuell: Volker Pispers, seit 25 Jahren auf den
Kabarettbühnen der Republik zuhause, wühlt genüsslich im
Problemthemenmüll unserer Zeit.
Die Republik wird runderneuert. Die Globalisierung rechnet sich, aber
rechnet sie sich auch für den Bürger? Für Arbeitsplätze gilt: Besser
frisch gestrichen als nie dagewesen. Einige streichen ihr Wochenendhaus,
andere den Sommerurlaub.
Jobwunder in den Medien - REPORT MAINZ | SWR.de
Ein angeblicher Vermittlungsrekord der Bundesagentur für Arbeit macht
Schlagzeilen: Eine Million Hartz-4-Empfänger soll sie in Jobs und
Ausbildung gebracht haben. REPORT MAINZ zeigt die Wahrheit hinter der
vermeintlichen Erfolgsmeldung.
Montag, April 11, 2011
In: „Unwürdig und unanständig“ | Politik - Frankfurter Rundschau
Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat die
geschäftlichen Verbindungen des ehemaligen Arbeitsministers Walter
Riester (SPD)und des ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert Rürup zu dem
umstrittenen Finanz-Unternehmer Carsten Maschmeyer scharf kritisiert.
Im Interesse der Gesundheit: Alkohol und Tabak auch aus Löhnen streichen, nicht nur aus Arbeitslosengeld II « Institut für innovative Politik
http://www.rp-online.de/gesundheit/ernaehrung/Zu-viel-Alkohol-kann-Krebs-verursachen_aid_985685.html
Neue Studie in acht EU-Staaten: Zu viel Alkohol kann Krebs verursachen |
RP ONLINE
Tschernobyl-Debatte im Bundestag
Mittelbayerische Zeitung: Zur Tschernobyl-Debatte im Bundestag
08.04.2011 - 20:18 - Kategorie: Energie & Rohstoffe - (ots)Die Tschernobyl-Debatte im Bundestag ist zu einem Schlagabtausch über die deutsche Atompolitik verkommen. Das war absehbar, wird aber der Sache in keiner Weise gerecht. Denn die Dimensionen der Reaktorkatastrophe in der Sowjetunion 1986 wie auch des aktuellen Desasters in Fukushima reichen weit über das Klein-Klein deutscher Innenpolitik hinaus. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Frage, wie schnell Deutschland aus der Atomkraft aussteigen kann, ist wichtig und lohnt jeden Streit. Aber darüber lässt sich eben auch tagtäglich anderenorts diskutieren, es muss nicht in einer Tschernobyl-Debatte breitgeklopft werden. Man stelle sich einmal vor, es ist runder Jahrestag des Weltkriegsendes, und Deutschlands Parlamentarier reden sich sachfremd über den Libyen-Einsatz oder den Afghanistan-Krieg die Köpfe heiß. So nicht! Schon klar: Sonntagsreden stehen in einem schlechten Ruf. Am Freitag hätten es im Bundestag aber gern ein paar tiefschürfende Reflexionen über den Umgang des Menschen mit moderner Technik sein dürfen, wenn die Abgeordneten schon zum 25. Jahrestag über Tschernobyl debattieren. Die Frage muss doch gestellt werden, ob wir mit unserem wachstumsorientierten und konsumhörigen Verständnis vom Wirtschaften überhaupt auf dem richtigen Weg sind. Die Philosophie des "immer schneller - immer höher - immer weiter" prägt unseren Alltag, in der Kommunikation nicht minder als im Verkehr oder in der Freizeitgestaltung. Halten wir daran fest, werden alle noch so gut gemeinten Energiesparprogramme fruchtlos bleiben. Es reicht deshalb nicht aus, in einem Nebensatz von der "Bewahrung der Schöpfung" zu faseln, wie Jürgen Trittin dies gestern in einem Anflug von grün-schwarzem Größenwahn getan hat. Gerade von den Grünen, die derzeit vor Kraft kaum laufen und deshalb wahrscheinlich auch nicht mitreißend im Bundestag reden können, darf der Bürger und Wähler an dieser Stelle mehr erwarten. Von all den wegweisenden Ideen - angefangen bei den "Grenzen des Wachstums", mit denen der Club of Rome schon 1972 auf den Plan trat, bis hin zur viel beschworenen Nachhaltigkeit der Jahrtausendwende - sind doch bislang kaum mehr als Leerformeln geblieben. Zwingend notwendig wäre es in einer Tschernobyl-Debatte, die diesen Namen verdient, auch gewesen, einen sachkundigen Blick auf die Situation in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu werfen. Kein Wort war da zu hören über den richtigen Umgang mit der Ukraine und Weißrussland, den von der Reaktorkatastrophe am schwersten betroffenen Staaten. Beide Länder befinden sich wie in den 80er Jahren auf einer abschüssigen Bahn, die jederzeit wieder in einem Desaster enden kann - auf welchem Gebiet auch immer. Es muss ja nicht immer eine Atomexplosion sein. Wie also soll sich die EU zur Ukraine verhalten? Es ist ja durchaus verständlich, dass man in Brüssel und vielen anderen westlichen Hauptstädten des ewigen Streites in Kiew überdrüssig ist. Und die Angst in Europa, sich nach den Erfahrungen mit Pleitestaaten wie Griechenland und Portugal einen weiteren Klotz ans Bein zu binden, ist durchaus begründet. Die Ukraine (und ebenso Weißrussland) sich selbst oder dem Kreml zu überlassen, kann aber auch keine Lösung sein. Darüber sollte man sich einmal grundlegend Gedanken machen, eine echte Strategie entwerfen und gern auch im Bundestag kompetent und leidenschaftlich debattieren. Wenn es wieder geknallt hat wie einst in Tschernobyl, ist es dazu zu spät.
11.04.2011: Soviel Heimlichkeit (Tageszeitung junge Welt)
Regierungsparteien verweigern im Bundestag Einrichtung eines
Lobbyistenregisters. Auch Umsetzung von UN-Konvention gegen
Abgeordnetenbestechlichkeit abgelehnt
Sonntag, April 10, 2011
Harald Schumann - Wirtschaftliche Macht und Demokratie
Harald Schumann schließt mit einem Zitat von Walter Eucken, einem Ökonom und Vordenker der sozialen Marktwirtschaft aus dem Jahr 1950. „Es ist also nicht der Missbrauch wirtschaftlicher Macht zu bekämpfen, zu bekämpfen ist die wirtschaftliche Macht selbst". Es mangelt nicht an klugen Köpfen, die kommende Probleme oft sogar schon vor hunderten Jahren vorhergesehen haben. Das Problem ist nur, dass wir uns gern auf sie berufen aber nicht danach leben. Es ist überhaupt kein Problem, sich als Partei Christlich Demokratisch - Sozial oder Sozialdemokratisch zu nennen, ohne es zu sein. Es ist viel ungefährlicher vorzugeben etwas Gutes zu tun, als es wirklich zu machen. Die Kirche missachtet seit ihrem Bestehen die eigenen Gebote, ohne jede Konsequenz. Würde man streng nach den 10 Geboten leben, hätte man es nicht auf eine 2000jährige Geschichte gebracht. Christen wären noch heute eine verfolgte Minderheit. Der Erfolg liegt nicht darin „gutes" zu tun, sondern die Schaffung von Macht zu fördern. Die Kirche ist keine Wohltätigkeitsorganisation, sondern ein Machtapparat. Die Frage ist, wie will man wirtschaftliche Macht bekämpfen ? Ich denke, dass dies nicht möglich ist, ohne die Quelle der Macht zu beseitigen: das Geld. An diesem Punkt bekommt man zu hören, dem Geld verdanken wir unseren Wohlstand. Was ist das aber für ein Wohlstand, wenn in den Industrieländern immer weniger bereit sind, diesen Wohlstand Kindern zu vererben. Wir leben in einer verlogenen, unehrlichen Welt, die von Ausbeutung geprägt ist und hinter einer christlichen Fassade versteckt wird. Wenn wir warten, bis die Fassade einstürzt, könnte es zu spät sein, auf das zu reagieren, was dann zum Vorschein kommt. Ich glaube allerdings nicht, dass der Mensch eine Lehre ziehen wird.
Donnerstag, April 07, 2011
Mittwoch, April 06, 2011
Die FDP wird gebraucht? - Pro
Urban Pirol sagt, er habe mit seinem Programm kaum Arbeit, denn er
würde es Morgens während eines Spaziergangs aus dem Internet laden .
Diesen Kommentar braucht er nicht einmal selbst vortragen und die Leute
würden schon lachen.
Dienstag, April 05, 2011
Die gekaufte Wahrheit
YouTube - ttt: gekaufte Wahrheit
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-04/asse-brennelementkugeln-juelich
Radioaktiver Müll: Verwirrung um 2285 Brennelementkugeln | Wissen | ZEIT
ONLINE
Das größte Problem mit der Berichterstattung sind nicht die Lügen und
die Halbwahrheiten . Die wahre Gefahr ist das lenken der
Berichterstattung, das zurückhalten für den richtigen Zeitpunkt. Im digitalen Zeitalter lässt sich nicht mehr alles verheimlichen. Mit dem Internet gibt es heute ein Medium, in dem sich auch Meldungen
verbreiten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Tritt ein derartiger Fall ein, berichten einzelne Zeitungen zum Teil sogar recht kritisch darüber. Anschließend wird irgend etwas in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt und man berichtet in allen Medien im Gleichklang darüber. Im Normalfall endet das öffentliche Interesse mit dem Ende der Berichterstattung. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, öffnet man die Skandale-Schublade. Wenn auch das nicht hilft, greift man zur Diffamierung. Das schützenswerte ist nicht der Wohlstand sondern die Wahrheit und die Wahrheit ist, dass sich mit dem Austausch einer Führungspersönlichkeit nichts ändert. Egal ob in der Politik oder in der Wirtschaft, der Wechsel eines Gesichts ändert nichts. Es gehen nur Menschen, die Fehler bleiben. Es ist lächerlich, sich darüber zu freuen, dass Guido Westerwelle zurückgetreten ist, denn die „ Hoteliers" bleiben. Unter den Wirtschaftsparteien ist die FDP die ehrlichste und wurde dafür abgestraft. Die einzige Alternative, die sich der Wirtschaft nicht anbiedert, konnte keine Zuwächse verzeichnen. Ganz offensichtlich will der Bürger belogen werden, denn er hat die Lügen gewählt.
Montag, April 04, 2011
Das gefährlichste bei einem atomaren Zwischenfall ist nicht die Radioaktivität sondern die Lügen
YouTube - Die Wahre Geschichte von Tschernobyl (1/10)
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2011%2F03%
2F31%2Fa0100&cHash=e70c342aca
Der Informations-GAU - taz.de
Freitag, April 01, 2011
Umweltzone : Fehler im Gesetz bleibt bestehen
Vor kurzem berichtete die LVZ noch von 11000 Anträgen und verspäteter Antragsabgabe. Davon ist nichts geblieben. Die Zahlen sind auf einmal andere und es gibt eine große Akzeptanz für die Umweltzone. Dass viele Anträge aus dem gewerblichen Bereich kommen, wird stimmen. Allerdings erwähnt man mit keinem Wort, dass dies hauptsächlich daran liegt, dass hier die meisten Fahrzeuge eine LKW Zulassung haben und nur deshalb schlechter eingestuft werden, weil sie im Gesetz vergessen wurden. Um zu glauben, dass es nur noch 400 offene Anträge gibt, muss man sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen. Die Bearbeitungszeit dauert auf jeden Fall länger als 8 Wochen. Eigentlich könnte ich sagen: Ende gut alles gut, denn gestern wurde uns telefonisch vom Umweltamt mitgeteilt, dass unser Antrag positiv beschieden wird. Natürlich freut man sich darüber . Die Frage ist nur, warum man jetzt freundlich ist und sogar anruft. Vor 9 Tagen wurden wir noch recht unfreundlich auf dem Umweltamt abgefertigt. Anscheinend ist ein Auftritt im Fernsehen und kräftiges beschweren ein wenig hilfreich. Bei einem anderen Unternehmen, über das in der Zeitung berichtet wurde und sich beschwerte, rief nach 9 Wochen sogar die Handwerkskammer als Überbringer der guten Nachricht einer positiven Antragsbescheidung an. Wie so eine Informationskette wohl zu Stande kommt? Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ein Problem bleibt aber weiter bestehen, auch wenn wirklich einmal alle Anträge abgearbeitet sind. Es gibt bei der Zuordnung von Fahrzeugen Lücken im Gesetz. Die Handwerkskammer, das Umweltamt und Ordnungsamt kennen jetzt das Problem und ich bin gespannt, ob etwas unternommen wird, denn Leipzig war nicht die letzte Umweltzone.
Donnerstag, März 31, 2011
Atomkatastrophe in Japan - Panikmache für Anfänger - Wissen - sueddeutsche.de
Eine Diskussion über Grenzwerte macht keinen Sinn. Eine zuverlässige Studie, ab wann Strahlung schädlich ist, kann es nicht geben. Das unverständliche ist, dass verstrahlte Lebensmittel, die in Japan nicht mehr verkauft werden dürfen, jetzt in der EU zulässig sind. Vielleicht tauschen wir einfach unsere Lebensmittel untereinander aus. Dass wir davon krank werden, ist nicht bewiesen, dass wir damit Wachstum schaffen, aber schon. So einfach ist es, Vertrauen zu schaffen. Man muss es nur richtig erklären. Leider kann man ein gewisses Restrisiko nicht ausschließen, womit man den Bürger nicht unnötig belasten muss. Es wäre ja eventuell auch denkbar, dass Mehrausgaben im Gesundheitsbereich mit noch größeren Einsparungen in der Altersversorgung kompensiert werden können. Dann ist es Aufgabe der Politik, dem Bürger seine gesellschaftliche Verantwortung klar zu machen.
Lebensmittel: Klonfleisch - Sorge um Exporte verhindert Kennzeichnung - Wirtschaft - sueddeutsche.de
Kein Mensch kann sagen, ob genetisch veränderte Lebensmittel schaden.Genau wie bei Kernkraftwerken existiert ein Restrisiko, was von "geisteskranken" Wissenschaftlern errechnet wird. Wissenschaftler machen dies nicht, weil es vernünftig ist, sondern möglich. Hier geht es nicht um Ernährungssicherheit sondern um Gewinn. Patente auf Lebensmittel sind ein Goldesel, der nicht aufhören wird Dukaten zu scheißen. Wen interessiert da das Risiko für den Verbraucher. Der Fortbestand von Leben wird durch die genetische Vielfalt gesichert. Diese beseitigen wir mit aller Macht. In Mexiko, dem Mutterland des Mais, gibt es jetzt schon durch Übertragung von Pollen fast keinen gentechnisch unveränderten Mais mehr. Rückgängig machen kann man das genauso wenig, wie einen atomaren Zwischenfall. Unsere Kanzlerin hat gesagt, wenn unsere Atomkraftwerke nicht sicher wären, würde sie sie verbieten. Sie habe in ihrem Amtseid geschworen, Schaden vom deutschen Volk fernzuhalten. Dass der Schaden nach Wahrscheinlichkeitsrechnungen bewertet wird, und diese von denen gemacht wird, die daran verdienen, hat sie nicht gesagt.
Mittwoch, März 30, 2011
Urban Priol bei Fukushima Mahnt:Abschalten Demo in München am 26.03.2011
Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.
Wlafimir Iljitsch Lenin
Ein Zitat das im umgekehrten Sinn genauso zutreffend ist.
EU: Grenzwerte hinter Rücken der Bürger dramatisch erhöht: GLOCALIST Medien - Medien für Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit & soziale Verantwortung: Eine andere Information ist möglich
War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137
von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen
Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500
Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft.
Dienstag, März 29, 2011
Antwort Petitionsausschuss wegen Nichtzulassung als öffentliche Petition
für Ihr Schreiben danke ich Ihnen. Das in Artikel 17 Grundgesetz normierte Petitionsrecht beinhaltet das Recht auf Entgegennahme, Prüfung und Bescheidung einer Eingabe. Auf die Form der Bearbeitung – wie z.B. eine Veröffentlichung – kann vom Petenten kein Einfluss genommen werden. Daher wird in der Richtlinie für die Behandlung vom öffentlichen Petitionen gemäß Ziffer 7.1 (4) der Verfahrensgrundsätze unter Nr. 1 darauf hingewiesen, dass auf eine Veröffentlichung kein Rechtsanspruch besteht.. Daraus ergibt sich, dass die Ablehnung einer Veröffentlichung nicht gesondert begründet werden muss. Eine Bewertung Ihres Anliegens ist mit der Entscheidung, Ihre Eingabe nicht als Petition in das Internet einzustellen nicht verbunden. Es entspricht dem Selbstverständnis des Ausschusses, alle an ihn gerichteten Eingaben gleichermaßen sorgfältig und gründlich zu prüfen. Zu ihrer erneuten Zuschrift erhalten Sie baldmöglichst weitere Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen im Auftrag Kathi-B. Kaul
Die sorgfältige und gründliche Prüfung meiner Petition beinhaltet allerdings die Veröffentlichung. Wie sonst will man feststellen, ob das Problem einer Zensur besteht? Ohne Unterstützer der Petition und deren Diskussionsbeiträge, bleibt meine Petition eine Einzelmeinung. Das dieser nicht stattgegeben werden kann, versteht sich von selbst. Da braucht man die Bearbeitung der Petition gar nicht abzuwarten. Warum will man also die Veröffentlichung nicht zulassen? Gibt es eine bessere Möglichkeit der Bewertung, vielleicht eine Anfrage bei Bertelsmann ?
Montag, März 28, 2011
Brief an Bürgermeister Rosenthal zur Umweltzone in Leipzig
Sie hatten letzte Woche ein Treffen mit der Handwerkskammer zum Thema Umweltzone. Die dort gemachten Äußerungen sind zu tiefst unbefriedigend. Es gibt keine genauen Angaben zur Anzahl der Anträge, geschweige denn zum Bearbeitungsstand. Die angegebene Bearbeitungszeit von 4 Wochen ist vielleicht ein Wunschtraum aber nicht die Realität (Antragsabgabe 3.2.2011 ). Das ganze Desaster hat auch nichts mit verspäteten Antragsabgaben zu tun. Jeder vernünftige Mensch konnte dies voraussehen. Es war klar, dass es eine Übergangslösung geben muss. Eine inoffizielle Lösung mit dem sichtbaren Aktenzeichen in der Windschutzscheibe ist keine Lösung. Ein Einspruch gegen einen Gebührenbescheid ohne Rechtsgrundlage geht nicht. Kein Mensch mit gesundem Verstand begibt sich auf derartiges Glatteis. Ich vermute einmal, dass es die ersten Anträge gibt, deren Bearbeitungszeit drei Monate erreicht. Diese könnten jetzt gegen die Stadt klagen. Machen Sie endlich ihre Arbeit und versuchen Sie sich nicht, mit inoffiziellen Zusagen zu retten, die Sie nicht halten können. Ihre geleistete Arbeit bei der Einführung der Umweltzone ist mangelhaft, genauso wie es die Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung bald sein werden, denn kein Mensch investiert in ein Fahrzeug, von dem er heute weiß, dass er es morgen nicht mehr fahren darf.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Teichmann Leipzig, den 28.3.2011
Samstag, März 26, 2011
Die richtige Wahl - Wahlergebnis in Sachsen Anhalt
Dienstag, März 22, 2011
Umweltzone Leipzig
Mittwoch, März 16, 2011
Dienstag, März 15, 2011
DasErste.de - Monitor - Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren Beitrag vom 9.9.2010
Bevor man die Rolle rückwärts der Kanzlerin im Atomwahlkampf bewertet,
sollte man sich den alten Monitor Beitrag ansehen.
Atomkatastrophe in Japan : Berichte ohne Halbwertszeit
Dienstag, März 08, 2011
E10 treibt offenbar Lebensmittelpreise nach oben - heute.de Nachrichten
Es darf bei der Einführung von Biokraftstoffen nicht nur um die
Verträglichkeit für die Fahrzeuge gehen. Lebensmittel als
Energielieferant sind abzulehnen solange es Hunger auf dieser Welt gibt.
Es ist richtig kein E10 zu tanken nur der Grund ist der Falsche.
Montag, März 07, 2011
Sonntag, März 06, 2011
Politik und der Kampf gegen die Vergesslichkeit
Unter dem nachstehenden Link finden sie die Abstimmung der 10.
Volkskammer zum Einigungsvertrag, etwas, was genauso ins Gedächtnis
gehört wie die Mauertoten.
Deutscher Bundestag: Schäuble und Krause signieren den Einigungsvertrag
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/30844402_wegmarken_einheit6/index.jsp
Donnerstag, März 03, 2011
Montag, Februar 28, 2011
Widerspruch gegen Nichtzulassung als öffentliche Petition
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich widerspreche hiermit der Nichtzuständigkeit des Petitionsausschusses. Das Anliegen meiner Petition ist die Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle für Zensur. Ich habe bewusst keine Änderung der Mediengesetze bzw. Staatsverträge gefordert, was in die Zuständigkeit der Länder fällt . Richtige Politik setzt die Kenntnis der Wirklichkeit voraus. Die Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle ist keine staatliche Einflussnahme, sondern Schaffung von Rahmenbedingungen zur Entfaltung der Grundrechte.
Da es keine Veröffentlichungspflicht der Medien gibt, ist der Nachweis von Zensur mit Einzelfällen gar nicht möglich. Eine freie Presse ist aber im öffentlichen Interesse. Wenn es Streitigkeiten bei den Rundfunkstaatsverträgen gibt, landen diese vor dem Bundesverfassungsgericht. Warum mein Anliegen nicht in die Zuständigkeit des Petitionsausschusses fallen soll, kann ich nicht erkennen.
Sie werden mir sicher recht geben, dass eine Einzelpetition die Tragweite des Problems nicht darstellen kann. Das Bewerten meiner Petition wird erst durch die Unterstützer und vor allem durch die Diskussionsbeiträge möglich. Würde ich meine Petition bei den Landesparlamenten einreichen, wäre diese Möglichkeit nicht gegeben, da es die öffentliche Petition auf Länderebene noch nicht gibt. Sie haben völlig zu recht festgestellt, dass Artikel 5 Absatz 1 Satz 3 GG jede Art von Zensur ausschließt. Die Nichtzulassung meiner Petition ist somit nicht nur eine Verletzung meiner Rechte, sondern auch der Ausschluss einer objektiven Bewertung meiner Petition. Ich stelle deshalb den Antrag, meine Petition als öffentliche Petition zuzulassen
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Teichmann
Antwort Petitionsausschuss Deutscher Bundestag
hiermit bestätigen ich den Eingang ihrer öffentlichen Petition.
Im Ergebnis der Prüfung Ihrer Zuschrift wird Ihre Eingabe als öffentliche Petition nach den Verfahrensgrundsätzen für die Behandlung von öffentlichen Petitionen nicht zugelassen, da das Anliegen gemäß der verfassungsmäßigen Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern nicht in die Zuständigkeit des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, sondern in die Zuständigkeit der Landesvolksvertretungen fällt.
Im Übrigen darf ich noch auf Folgendes Hinweisen:
Nach der in Artikel 5 Grundgesetz verankerten Presse- Rundfunk-und Filmfreiheit sind staatliche Eingriffe oder Einflussmaßnahmen in die Medieninhalte grundsätzlich ausgeschlossen. Artikel 5 gewährleistet damit ein Grundrecht,das vor Eingriffen des Staates schützt. Nach leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit war es Ziel der Verfasser des Grundgesetzes, die Medien im Interesse von Freiheit und Demokratie grundsätzlich vor staatlicher Einflussnahme zu bewahren. Dieser Schutz wird noch dadurch verstärkt, das Artikel 5 Absatz 1 Satz 3 GG jede Art von Zensur ausschließt. Es steht ihnen frei sich an die Landesparlamente zu wenden. Eine Anschriftenliste ist diesem Schreiben beigefügt.
Donnerstag, Februar 24, 2011
YouTube - Der Lissabon Vertrag- ein Schritt zur Diktatur?
YouTube - EU Verfassung #10: Todesstrafe
Karl Theodor zu Guttenberg- wenn Lichtgestalten blenden
Montag, Februar 21, 2011
Hamburgwahl
Sonntag, Februar 20, 2011
Untersuchungsausschuss S21 oder die Wahrheit nach Fraktionsstärke
Dienstag, Februar 08, 2011
Kanonen gegen Online-Spatzen - Zensur Pressefreiheit und Leistungsschutzrecht
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4985/kanonen-gegen-online-spatzen
Ich habe folgende Petition mit der ID- 16450 eingereicht. Wenn sie als
Online-Petition zugelassen wird, würde ich mich freuen, wenn sie mit
unterzeichnen.
Der Deutsche Bundestag möge beschließen,
Die Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle für Zensur und
Informationszurückhaltung
Seit der raschen Verbreitung des Internets haben fast alle öffentlichen Medien einen Onlineauftritt. Hier werden aktuelle und, was sehr zu begrüßen ist, auch ältere Publikationen veröffentlicht. Leider muss man in letzter Zeit immer häufiger feststellen, dass bei den vielfach vorhandenen Kommentarfunktionen Zensur ausgeübt wird. Es begann damit, dass eingestellte Beiträge wieder gelöscht wurden. Inzwischen werden die Beiträge in den meisten Fällen erst zwischengespeichert und erst nach Kontrolle veröffentlicht. So gelingt es mir immer seltener, kritische Kommentare zu aktuell-politischen Themen einzustellen. Das geht nicht nur mir so, es wird auch in Internetforen über dieses Problem berichtet. In den „Nachdenkseiten" wurde auf Grund der Löschungen dazu aufgerufen, sich nicht entmutigen zu lassen und weiter kritische Beiträge einzustellen.Wenn ein Medium der Presse eine Kommentarfunktion zur Verfügung stellt und eingestellte Beiträge löscht, beziehungsweise nicht veröffentlicht, ist das Zensur und ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Eine Löschung von Beiträgen ist nur zulässig, wenn sie gegen geltendes Recht verstoßen. Dazu gehören z.B Beiträge mit Volksverhetzung oder das Aufrufen zur Gewalt. Eine freie, nicht von öffentlicher Gewalt gelenkte Presse, ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates. Wird diese Freiheit missbraucht, ist es Aufgabe des Staates, sich daraus ergebende Gefahren abzuwehren, um eine freie Meinungsbildung zu gewährleisten. Monopole, wie die Bertelsmann AG, stellen für mich eine Bedrohung der Pressefreiheit dar. In einer Demokratie ist die freie Presse als Verbindung zwischen Volk und Parlament - Regierung unentbehrlich. Wird der Informationsfluss durch Zensur gestört, gibt es ein verzerrtes Bild der eigentlichen Situation. Dies führt nicht nur dazu, dass sich Bürger der vermeintlich mehrheitlichen Meinung anschließen, es kann auch zu politischen Fehlentscheidungen führen. Die in Artikel 5 verankerte Pressefreiheit ist nicht nur ein Schutz der Presse vor Zensur, sondern auch ein Gebot, keine Zensur auszuüben. Da es dem einzelnen nicht möglich ist, eine Zensur von Kommentaren nachzuweisen, schlage ich die Einrichtung einer zentralen Beschwerdestelle vor, die für jeder man einsichtbar ist. So wäre gewährleistet, dass bei einer Häufung der Fälle, rechtlich eingegriffen werden kann.
Samstag, Februar 05, 2011
Gehirnwäsche- Medienführerschein für Grundschüler
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,742942,00.html
Daran sieht man, dass das Internet eine Gefahr geworden ist. Sollte man es schaffen, dieses Lernziel in den Köpfen der Kinder einzubrennen, hätte man es geschafft. Ein Wähler soll glauben, was in der Zeitung steht und die Nachricht nicht im Internet überprüfen. Das ist Gehirnwäsche. Bevor sie also das Internet nicht mehr nutzen, weil da ja nur Spinner veröffentlichen, von denen unverschämter Weise einige für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden, möchte ich noch etwas los werden. Erstens gibt es die endgültige Wahrheit nicht, die habe weder ich, noch die Bildzeitung, noch ist sie rein wissenschaftlich überhaupt möglich. Es gibt nur etwas, was wir für die Wahrheit halten oder halten sollen. Es wird nie eine endgültige Lösung eines Problems geben, denn das wäre Stillstand. Ich sehe mir gerne politisches Kabarett an, wovon ich hier wieder ein paar „Links" einstelle. Was geschieht eigentlich im Kabarett? Es werden Probleme angesprochen, die durch Überspitzen ins komische gezogen werden. Was bewirkt man damit? Macht man auf Missstände aufmerksam, um sie zu verändern? Oder lässt man mit dem Lachen Dampf ab und beschwichtigt Unmut, so dass Missstände erhalten bleiben? Das interessante ist, dass wir über Fehler anderer lachen können, auch wenn sie uns schaden, aber nicht, wenn wir selber angegriffen werden. Es gibt keine Information, die man, ohne darüber nachzudenken, durch sein Gehirn rauschen lassen kann, auch kein Kabarett. Gehirnwäsche kann durchaus auch Unterhaltungswert haben. Es wäre schön, wenn sich unsere Politiker nicht so ernst nehmen würden und über sich lachen könnten. Leider nehmen sie sich zu ernst und halten sich und ihre Lösung der Probleme, den Kapitalismus, für alternativlos. Wer sich im Besitz der endgültigen, alternativlosen Wahrheit wähnt, sieht darin, unvermeidbar, früher oder später, die Ermächtigung zur Gewalt. Die Geschichte hat zahllose Beispiele dafür und daran hat sich auch aktuell nichts geändert. Es gibt keinen Unterschied zwischen den Vorgängen in Ägypten, Afghanistan oder den Kreuzzügen . Die Wurzel des Übels ist immer die gleiche. Die Erde ist keine Scheibe und sie ist nicht rund. In „Wahrheit" ist sie eine Kartoffel. Was mache ich nun mit jemandem, der nicht an die Kartoffel glauben will? Ich übe auf ihn Zwang aus. Der größte Teil wird nicht als solcher wahr genommen und stellt sich als öffentliche Meinung dar, ist aber nichts anderes, als gesellschaftlicher Zwang, der heute durch die Medien gelenkt wird. Wahrgenommen wird die seelische und körperliche Gewalt als schlimmste Form von Zwängen. Unser Handeln wird fast ausschließlich von Zwängen bestimmt und ist deshalb nicht rational. So lassen wir die Gefahren der Gentechnik fast widerstandslos über uns ergehen, obwohl sie möglicher weise das Ende der Menschheit bedeuten kann. Aber die Gefahr des Sozialismus - Kommunismus treibt uns den Angstschweiß auf die Stirn und das einzige, was man verlieren kann, ist etwas Wohlstand. Am Ende haben wir so viel Angst, dass wir unseren Wohlstand schon im Kapitalismus aufgeben, um bloß keinen Sozialismus zu bekommen.Der Grund dafür liegt nicht alleine darin, dass man im Kapitalismus reich werden kann und sei es durch Lotto mit einer Chance von 1 zu 140 Millionen. Auf uns wirkt Gewalt, Druck, Zwang, was weder gottgewollt noch alternativlos ist und erst recht nicht die einzige Wahrheit. Wer im Lottospiel oder Superstar werden einen Ausweg sieht, bewegt sich in einem gesellschaftlich vorgegebenen Rahmen, in dem er die Lösung der Probleme nicht mehr erkennen kann. All das ist psychologisch erklärbar und Psychologen gehören nicht ohne Grund zu den gefragten Berufsgruppen. Wenn sie, trotz Ahnungslosigkeit, Erfolg haben wollen, verpacken sie ihre Unwissenheit in Fremdwörter, so dass es keiner versteht. Die Psychologie von des Kaisers neuen Kleidern funktioniert hervorragend. Wir fragen nicht nach, um nicht als doof dazustehen.
http://www.youtube.com/watch?v=Aokec4n1OJ8&playnext=1&list=PL09B00B2BF2DFE28F
http://www.youtube.com/watch?v=uOW74yeVd7o&feature=player_embedded
Donnerstag, Februar 03, 2011
Gedichte, Texte & Zitate zur Arbeitsmoral
August Bebel
1840 - 1913
Einen Unterschied zwischen Faulen und Fleißigen, Intelligenten und
Dummen gibt's nicht, weil, was wir darunter verstehen, verschwunden ist.
»Faulenzer« nennt zum Beispiel die Gesellschaft den, welcher außer
Arbeit geworfen, zum Vagabundieren gezwungen ist und schließlich
wirklich Vagabund wird, oder den, der unter schlechter Erziehung
aufgewachsen, verwahrloste. Wer aber den, der im Gelde sitzt und mit
Nichtstun und Schlemmen die Zeit totschlägt, einen Faulenzer nennt,
begeht eine Beleidigung, denn dieser ist ein »ehrenwerter« Mann.
aus: Die Frau und der Sozialismus (1879)
Abzocke Umweltzone
Wie Gehirnwäsche entsteht
So einfach ist das. Ich habe schon komplizierter darüber geschrieben.
Mann kann es aber auch kurz und knapp an einem Tierversuch mit Affen
zeigen.
Dienstag, Februar 01, 2011
YouTube - Akte Gysi / 1-3
http://www.youtube.com/watch?v=DzOeic_lmjQ&feature=mfu_in_order&list=UL
http://www.youtube.com/watch?v=kfZhXB3qeOo&feature=mfu_in_order&list=UL
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/110201_gregor_gysi_zum_film_akte_gysi_25_1.pdf
Ein merkwürdiger Film. Alle bekannten Bürgerrechtler der DDR lassen keinen Zweifel daran, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Jeder wusste, dass er bespitzelt wird, aber man vertraute einem Anwalt, der das Vertrauen missbrauchte?? Jeder weiß, dass der DDR-Bürger zwei Meinungen hatte: eine offizielle und eine unter Freunden. Wenn jemand ausschließt abgehört worden zu sein, weil in Stasi-Akten Informationen auftauchen, bei denen Gregor Gysi anwesend war, dann ist er einfach ein dummer Mensch. Was mich ärgert ist, dass wir ständig das, was in der DDR passierte, anprangern, aber keinen stört, was jetzt passiert. Da werden Anwälte, Journalisten und sogar Bundestagsabgeordnete überwacht. Es gibt kleine Parteien und Organisationen, die werden mit Leuten und Geld vom Verfassungsschutz am Leben gehalten. Man ermutigt Menschen straffällig zu werden, um dann gegen sie vorgehen zu können. Noch nie in der Geschichte wurde mehr überwacht als heute . Ohne digitale Speicher wären wir schon lange an der Grenze des machbaren. Aber eigentlich ist dieser Zustand doch etwas völlig vorhersehbares . Ab einer gewissen gesellschaftlichen Stellung vertritt man die Interessen des Staates. Der eine mehr, der andere weniger. Je höher man kommt, um so mehr Gleichklang existiert. Das gefährliche sind aber nicht die Leute, die aus Überzeugung handeln, sondern die Mitläufer und Emporkömmlinge. Ohne diese wäre z.B. eine Judenverfolgung nicht möglich gewesen. Wäre Gregor Gysi jetzt Mitglied der CDU, könnte ich die Hetzjagd verstehen. Aber das ist er nicht. Leider besteht die Politik hauptsächlich aus Emporkömmlingen und Wetterfahnen, die eine „verlässliche" Politik machen. Sie stehen immer auf der richtigen Seite. Das nenne ich Missbrauch von Vertrauen. Hier wird der Blick auf das vergangene verklärt, damit wir nicht sehen, was vor uns liegt.
Dienstag, Januar 25, 2011
Statistiken: Mit Zahl und Tücke | Wirtschaft - Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de/wirtschaft/mit-zahl-und-tuecke/-/1472780/6604428/-/index.html
Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, weiß der Volksmund. Und Recht hat er damit. Mit Zahlen wird knallharte Politik betrieben. Wie das funktioniert, zeigt ein Statistiker.
Zahlen sind gefährlich, aber nicht nutzlos. „Wer vernünftige Entscheidungen treffen will, kommt um Statistiken nicht herum“, sagt Bosbach. „Dummheit ohne Zahlen ist auch nicht besser als Dummheit mit Zahlen.“
Montag, Januar 24, 2011
Donnerstag, Januar 20, 2011
Alternativlose Wutbürger ?
was jetzt nun noch teurer wird, weil wir das so wollen. Einfach genial. Von der Politik hat der kleine Bürger nichts zu erwarten und man wird daran auch nichts ändern, wenn man jetzt bei der nächsten Landtagswahl Grün wählt. Wir müssen das System ändern, sonst werden Demonstranten bald die Polizeieinsätze bezahlen, bei denen sie verprügelt werden. Der Euro ist nicht das einzige, was hier zur Zeit weich wird, nein auch so manches Gehirn wird weich. Wenn sie auch schon zu denen gehören, die an den Aufschwung glauben, lesen sie einfach nicht weiter. Das, was uns als Aufschwung verkauft wird, sind wirtschaftliche Verwerfungen. Mann kann auch nicht mehr von Konkurrenzkampf sprechen. Das, was wir erleben, ist Wirtschaftskrieg und die nächste Krise steht bereits vor der Tür. Noch gehören wir als Exportvizeweltmeister zu den Gewinnern, aber das wird sich ändern. Mit wirtschaftlichem Ungleichgewicht lässt sich viel Geld verdienen, deshalb wird es nicht gelingen, diese anzugleichen, nicht weltweit und auch nicht in Europa. Die EU wird daran zerbrechen und ohne Euro und ohne Binnennachfrage sind die Deutschen am Ende. Wir sind auf dem Weg in die Kleinstaaterei. Alles zerfällt in arme und reiche Länder. Die USA wird noch eine Weile vom Nationalstolz zusammengehalten. Vor 30 Jahren war der Fall der Mauer Utopie, da ist der Zerfall der EU und die Rückkehr zur Kleinstaaterei viel wahrscheinlicher. Das es dauerhaft keine Rendite von bis zu 25% geben kann, muss jedem klar sein. Wer das nicht begreift, sollte einmal „Jesuspfennig“ googeln. Vermögen, die der Verstand nicht mehr begreifen kann, wie soll es das geben und wer soll sich dafür verschulden. Was viele vergessen: es gibt keinen Reichtum ohne Armut. Die Presse hat uns mit ihrer Meinungsmache derart verblödet, dass wir auf die einprügeln, die unseren Reichtum ermöglichen. Warum ist Deutschland denn so „stark“ ? Weil die Lohnentwicklung weit hinter denen der anderen EU Staaten zurückbleibt. Dank Harz IV sind wir ein Billiglohnland. Wer sich über darauf zurückzuführende Exportzahlen freut, hat nicht begriffen, dass dies nichts nachhaltiges ist . Der hat auch nicht begriffen, dass unsere Außenhandelsüberschüsse an der Verschuldung z.B. Griechenlands Schuld sind. Glauben sie, dass, wenn man jegliche Art von Sozialleistung abschaffen würde, es uns besser gehen könnte? Hätten wir dann Aufschwung für alle? Wem geht es besser bei steigender Produktivität und sinkenden Löhnen? Wenn diese Entwicklung anhält, ist der Euro in kürzester Zeit Geschichte, weil alle anderen EU Staaten über kurz oder lang wegen unserer Außenhandelsüberschüsse pleite gehen, da sie ihre Währung nicht abwerten können. Wenn das eintritt, bleibt nicht mehr viel von deutscher Herrlichkeit, denn ohne Export sind wir ein Nichts. Da unsere Politiker zu borniert sind, dies zu begreifen, ist es wichtig, sich dagegen zu wehren. Stuttgart 21 ist ein Anfang, welchen die Politik leider nicht als Chance sieht. Dass man vom „Wutbürger spricht, zeigt dies sehr deutlich. Wir können von keinem Politiker erwarten, dass er den Mut besitzt, sich gegen das System zu stellen. Das müssen wir selber tun. Jeder, der etwas Verstand besitzt, weiß, dass dies sonst in Gewalt enden wird. Ich sage das schon lange und anderen Ortes ist es schon Realität. Ich weigere mich nur, dies für unabwendbar zu halten. Wenn Politiker also zu feige sind, da sie die Presse des Großkapitals fürchten, muss es eben der Bürger tun. Wir brauchen endlich Volksentscheide. Mir ist bewusst, dass es noch etwas dauern wird, bis eine verblendete Generation von Bildlesern durch junge Menschen, deren Medium das Internet ist, überstimmt wird, aber das ist die Zukunft. Man kann Wikileaks nicht verhindern, auch wenn man sich mit Konfiker eine Möglichkeit vorhält, das Internet abzuschalten. Wir müssen darauf achten, dass die Freiheit des Netzes erhalten bleibt. Dann besteht noch die Hoffnung einer Veränderung auf demokratischem Weg. Wenn es einen „Wutbürger“ gibt, ist er das Kind der Medienkonzerne. Deren Geschäft ist es, Zorn auf „Kampfhunde“ oder Harz IV Bezieher zu richten, um von Fehlern des Systems abzulenken. Der erste Volksentscheid sollte deshalb die Zerschlagung der Medienkonzerne sein. Sie sind das Ende der Pressefreiheit und die wahre Gefahr für die Demokratie. Wenn Angela Merkel nicht Handlanger von Frida Mohn und Gerda Springer wäre, müsste sie nicht einmal FDJ Sekretärin gewesen sein, um ihre Karriere zu beenden. Da reicht es aus, wenn man im Kindergarten anderen Kindern die Förmchen weggenommen hat. Jeder Mensch hat Fehler und wir werden von denen mit den meisten Fehlern angeführt, weil sie am leichtesten erpressbar sind. Das eigentliche Problem ist aber, dass wir diese Fehler als unabwendbar hinnehmen. Ein Christ bleibt ein Gutmensch, auch wenn er täglich gegen alle zehn Gebote verstößt. Aber wehe, es äußert einmal jemand die Hoffnung von einer besseren Gesellschaft, die mit dem K-Wort beschrieben wird. Dabei ist das, was bei uns Angstschweiß auslöst, der einzige Ausweg, der das Überleben der Menschheit sichern kann. Reichtum für alle ist genau solcher Blödsinn, wie die gleichmäßige Verteilung von Armut. Heute ist es noch ein Kampf der Ideologien, aber bald der Kampf ums nackte Überleben. Wenn Rendite der Maßstab von Erfolg bleibt, sieht unsere Welt bald aus wie die Osterinseln. Auf kleinen Inseln geht diese Entwicklung nur viel schneller. Es gibt aber auch Inseln, die es begriffen haben und der Natur nur so viel entnehmen, wie sie zum leben benötigen. Leider gibt es nur sehr wenige, die gemeinschaftlich denken und die „Schöpfung“ bewahren wollen. Die Kirchen gehören nicht dazu. Die beteiligen sich sogar an Genforschungslabors, was zur Zeit die zweifelhafteste Art sein dürfte, Rendite zu erzielen, weil sie unvorhersehbar ist. Bis jetzt lösen wir die Probleme, die wir uns machen, die Frage ist nur, wie lange wird dies gelingen. Darauf hat niemand eine Antwort. Aber eines sollte jedem klar sein: an diesen Lösungen können nicht alle teil haben, denn sie sind mit Geld verbunden. Es muss eine Alternative zu einer Gesellschaft, die nur mit Rendite existieren kann, geben. Der einzige Ausweg für ständiges Wachstum ist die Bevölkerung des Weltalls, was ich nicht ausschließen kann. Die Frage ist, was ist utopischer: Sozialismus - Kommunismus oder die Bevölkerung des Weltalls?
Sonntag, August 29, 2010
Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich
Samstag, August 21, 2010
Dienstag, August 03, 2010
Sonntag, August 01, 2010
Opfer brauchen ein Gesicht, damit wir begreifen was wir tun.
Loveparade 2010 – Chronologie einer Katastrophe (21 Tote / über 500 Verletzte)
http://www.crankworld.de/archives/1125